BMW hat von vielen nordamerikanischen Händlern Anfragen für die Produktion eines X7 erhalten, der noch größer ist als der aktuelle. Dies geschieht trotz der Tatsache, dass das Flaggschiff-SUV der Marke, das seit März 2019 auf dem Markt ist und in Spartanburg, South Carolina, hergestellt wird, bereits 5181 mm in Länge und 3105 mm im Radstand misst, was drei Sitzreihen und bis zu sieben Plätze ermöglicht.
Laut den Händlern der Münchener Marke muss der X7 größere Dimensionen bieten, um direkt mit erfolgreichen Konkurrenten im nordamerikanischen Markt im Premiumsegment, wie dem Cadillac Escalade, Lincoln Navigator oder Infiniti QX80, konkurrieren zu können. Für 2025 hat BMW eine neue Generation des Modells für 2027-28 versprochen, die Fortführung der Produktion in Spartanburg und auch die Einführung einer Variante, die von 100% elektrischen Motoren (iX7) angetrieben wird.
Kirk Cordill, der starke Mann des BMW-Händlerverbands in den USA, erklärte gegenüber Automotive News: „Wir würden mit einem größeren SUV viel gewinnen, ein Fahrzeug, das in der Lage ist, mit dem Escalade, Navigator und QX80 zu konkurrieren“. Der Cadillac bietet beispielsweise doppelt so viel Platz in der dritten Sitzreihe wie der X7, was dadurch begünstigt wird, dass er 210 mm länger, 60 mm breiter und 11 mm höher ist.
Laut Cordill könnte BMW auf Alpina zurückgreifen, eine Marke, die der Münchener Hersteller kürzlich übernommen hat, um den X7 im Markt neu zu positionieren. Und die nordamerikanischen Händler, so der genannte Offizielle, warten sehnsüchtig auf weitere Neuigkeiten zur zweiten Generation des SUVs.









