Ford führt Verhandlungen mit BYD über die Lieferung von Batterien für seine Hybridfahrzeuge. Laut einem Bericht des Wall Street Journal diskutieren die beiden Unternehmen noch das Modell der Partnerschaft, wobei die Möglichkeit im Raum steht, dass der amerikanische Hersteller Batterien seines chinesischen Gegenübers nur in seinen außerhalb der USA produzierten Modellen verwendet.
Wenn die Vereinbarung bestätigt wird, erhält Ford privilegierten Zugang zur Technologie des weltweit größten Herstellers von elektrifizierten Fahrzeugen, der über umfangreiche Erfahrungen in der Batteriefertigung verfügt. Dies untermauert auch die neue strategische Ausrichtung des amerikanischen Automobilherstellers, der mit einem leichten Rückgang der Nachfrage nach vollelektrischen Fahrzeugen rechnet und daher beabsichtigt, die Investitionen in die Entwicklung und Produktion von Hybriden zu verstärken, ein Ansatz, der es dem Markt (und der Marke) ermöglicht, sich allmählicher an den Paradigmenwechsel im Sektor anzupassen.
Das Unternehmen aus Dearborn hat kürzlich seine Elektrifizierungsziele neu definiert, die nun darauf abzielen, dass bis 2030 nur 50 % des globalen Verkaufs durch Hybride, Plug-in-Hybride und vollelektrische Fahrzeuge gesichert werden. In der Zwischenzeit könnte BYD mit dieser Vereinbarung seine Aktivitäten im Bereich der Batteriefertigung und -lieferung weiter ausbauen. Laut einer Schätzung von Bernstein Research stiegen die Batterieexporte des chinesischen Unternehmens im letzten Jahr im Vergleich zu 2024 um nicht weniger als 47 %.








