Mercedes als Titelanwärter 2026 in der F1 Getippt, Angesichts Überraschender Entwicklungen bei den Tests in Barcelona
In einer kühnen Proklamation, die Wellen durch die Formel-1-Community geschlagen hat, hat McLaren-CEO Zak Brown Mercedes als das Team bezeichnet, das es im kommenden Jahr 2026 zu schlagen gilt. Diese Aussage folgt auf eine beeindruckende Leistung während des kürzlichen Shakedown-Tests in Barcelona, wo die Silberpfeile ihr neues W17-Auto mit unvergleichlicher Dominanz präsentierten.
George Russell und das Rookiesensation Kimi Antonelli haben ihre Kräfte gebündelt und beeindruckende 502 Runden absolviert, was Mercedes' Position an der Spitze des Wettbewerbs festigt. Doch es war Lewis Hamilton, der die Aufmerksamkeit auf sich zog, indem er am letzten Testtag die schnellste Runde fuhr und damit den Status des Teams als Favoriten weiter untermauerte.
Jahrelang wurde Mercedes als der Maßstab in der F1 angesehen, und Browns Kommentare verstärken nur diese Erzählung. Während er Mercedes als wahrscheinliche Meister anerkennt, wirft er jedoch auch einen wachsamen Blick auf ihre erbitterten Rivalen, Red Bull Racing. Das Team, das über 600 Runden zwischen seinen Fahrern und dem neuen Red Bull Powertrains-Ford-Motor absolvierte, hat mit seinem Wettbewerbsvorteil für Aufsehen gesorgt.
„Die Landschaft sieht so aus, als wären die großen Vier im Spiel, aber die Reihenfolge bleibt ein Rätsel“, bemerkte Brown während der feierlichen Eröffnung von McLarens Rennzentrum in Indianapolis. „Wenn wir heute Wetten platzieren müssten, wäre Mercedes der Favorit, aber es liegt noch ein Ozean an Zeit vor uns, bevor die Meisterschaft beginnt.“
Brown's Einblicke enden nicht bei Mercedes; er äußerte auch Bedenken hinsichtlich Teams wie Williams und Aston Martin, die während des Tests in Barcelona Schwierigkeiten hatten, wobei Aston am Ende kaum auf die Strecke kam. „Es ist schwer zu beurteilen, wo sie stehen, und ich vermute, dass das Feld in dieser Saison weiter auseinandergezogen sein wird, was typisch ist, wenn neue Regelungen in Kraft treten,“ erläuterte er.
Historisch gesehen war der Wettbewerb hart, wobei das Rennen in Abu Dhabi im letzten Jahr veranschaulichte, wie eng das Feld gepackt sein kann – wo eine bloße Sekunde das gesamte Feld abdeckte. Dennoch erwartet Brown in dieser Saison eine Veränderung und prognostiziert, dass zwei bis drei Sekunden die Teams voneinander trennen könnten.
Interessanterweise wird dieser Übergang zu neuen Regelungen erfordern, dass die Teams ihre Rennstrategien erheblich anpassen. Brown warnte, dass das Management der Energieeinsatz entscheidend ist. „Die FIA muss die Regeln verfeinern, um sicherzustellen, dass, während die Strategie eine Schlüsselrolle spielt, wir nicht zusehen müssen, wie die Autos in entscheidenden Momenten ohne Energie dastehen, was zu frustrierenden Lift-and-Coast-Szenarien führt,“ merkte er an.
Während die Uhr auf die neue Saison tickt, sind die Auswirkungen dieser Testphase tiefgreifend. Obwohl das Tempo merklich langsamer war – drei bis vier Sekunden hinter den Werten des letzten Jahres – deutete Brown auf die Herausforderungen hin, die vor uns liegen, und sagte: „Die Fans werden die Unterschiede vielleicht nicht wahrnehmen, aber der Wettbewerb wird viel intensiver werden.“
Während sich der Staub in Barcelona legt, ist eines kristallklar: 2026 wird sich als ein spannendes Kapitel in der F1-Geschichte entwickeln, mit Mercedes an der Spitze. Doch mit der unerwarteten Stärke von Red Bull und McLaren, die darauf brennen, ihren Stempel aufzudrücken, ist das Rennen um den Ruhm längst nicht vorbei. Die Frage bleibt—wer wird letztendlich der Herausforderung gewachsen sein, wenn die Motoren zum Leben erwachen?








