VW feierte die Auslieferung von zwei Millionen vollelektrischen Fahrzeugen. Die Feier fand im Werk in Dresden statt, wobei die Gelegenheit genutzt wurde, dass der Käufer des ID. 3, des Protagonisten eines so wichtigen Meilensteins, in einer Stadt lebt, in der die Wolfsburger Marke ein Werk hat.
Der Gedenk-ID. 3, wie alle Mitglieder seiner Reihe, wurde in Zwickau, ebenfalls in Deutschland, in einem Werk produziert, das mit der Herstellung des Modells im November 2019 begann, obwohl die ersten Einheiten erst 2020 bei den Kunden ankamen. Bis Anfang 2026 wurden etwa 628.000 Einheiten dieses kompakten Familienwagens verkauft.

Für VW beginnt das elektrische Abenteuer jedoch viel früher. Der Hersteller stellte 2013 den e-up! vor und brachte kurz darauf den e-Golf auf den Markt. Aktuell gibt es in seinem europäischen Angebot vier weitere Modelle dieser Art: ID.4, ID.5, ID.7 und ID.Buzz. In den Plänen des Herstellers für 2026 und 2027 sind drei weitere Fahrzeuge vorgesehen: ID. Polo, ID. Cross und ID. EVERY1 – letzteres hat noch keinen endgültigen Namen, wird erst im nächsten Jahr erhältlich sein und wird in Portugal, bei Autoeuropa in Palmela, produziert.
„Wir haben sehr früh die Grundlagen für die Elektromobilität gelegt, und derzeit treiben wir unsere Strategie in Richtung einer elektrischen Zukunft voran. Wir haben eine sehr wichtige Position auf dem Markt, insbesondere in Deutschland und Europa, was die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Produkte, die wir herstellen, bestätigt“, sagt Martin Sander, Leiter Vertrieb, Marketing und After-Sales bei VW.
Kommerziell ist der erfolgreichste Elektro-Volkswagen der ID.4, ein SUV, das bereits über 900.000 Einheiten verkauft hat, hauptsächlich aufgrund seines trendigen Autoformats. Der Beitrag des „Ablegers“ ID.5 (SUV-Coupé) zu diesem Gesamtwert ist nicht unerheblich, wird jedoch als unbedeutend angesehen, was der Grund für die geplante Einstellung ist. Schließlich machte der ID.7 (einschließlich des ID.7 Tourer Kombi) etwa 132.000 Auslieferungen an Kunden aus.







