Toyota-Teamchef Jari-Matti Latvala hat die volle Verantwortung für den kürzlichen Crash von Takamoto Katsuta beim Safari Rallye Kenia übernommen. Der Vorfall ereignete sich während der letzten Etappe der Rallye, als Katsuta, der den Teamauftrag erhielt, für eine bessere Leistung zu pushen, die Kontrolle über seinen Toyota verlor und von der Strecke rollte, was ihm letztendlich einen vierten Platz kostete.
Trotz der unglücklichen Wendung der Ereignisse betonte Latvala, dass Katsuta nicht für den Crash verantwortlich gemacht werden kann, da er vom Team das grüne Licht erhielt, in der letzten Etappe zu pushen. Die Entscheidung war Teil eines strategischen Schrittes, um entscheidende Punkte zu sichern, was leider nicht wie erwartet verlief.
In Bezug auf Katsutas Gesamtleistung bei der Veranstaltung erkannte Latvala an, dass es kein schlechtes Ergebnis für den japanischen Fahrer war. Mit Katsuta, der derzeit auf dem siebten Platz in der Weltmeisterschaftswertung steht, war sein Beitrag zur Punktebilanz von Toyota erheblich, insbesondere mit einem zweiten Platz bei der Rallye Schweden.
Allerdings wurde der Vorsprung des Teams gegenüber Hyundai nach dem Verlust von 22 Punkten in Kenia leicht verringert, obwohl sie insgesamt weiterhin einen Vorsprung von 26 Punkten halten.
Der Vorfall erinnert an die hohen Einsätze und kalkulierten Risiken im wettbewerbsintensiven Rallyesport, wo Entscheidungen in Bruchteilen von Sekunden erhebliche Auswirkungen auf die Endstände haben können. Während Toyota die Folgen von Katsutas Crash evaluiert, bleibt das Team darauf fokussiert, wieder Schwung zu gewinnen und wertvolle Punkte in den bevorstehenden Veranstaltungen der Meisterschaftssaison zu sichern.