Mercedes-Rennteam schließt die Tür zu Segelträumen: Toto Wolffs mutiger Schritt, sich ausschließlich auf die F1 zu konzentrieren
In einer atemberaubenden Ankündigung, die Schockwellen durch die Motorsportgemeinschaft gesendet hat, hat Toto Wolff, der formidable Teamchef von Mercedes, entschieden, das ehrgeizige Vorhaben des Teams im America’s Cup Segeln und in der Technologieberatung zu beenden. Diese schockierende Wendung kommt, während Mercedes sein Engagement in der hochoktanigen Welt der Formel 1 verstärkt, wo die Einsätze höher sind als je zuvor.
Wolff ließ keine Zweifel aufkommen, als er die Gründe für diese dramatische Entscheidung darlegte. „Wir wollen das nicht mehr machen. Wir sind ein Formel 1-Rennteam. Wir wollen nicht segeln. Wir wollen keinen anderen Sport machen. Die komplette Konzentration muss nur auf die Formel 1 gerichtet sein,“ erklärte er nachdrücklich. Diese Erklärung unterstreicht das unerschütterliche Engagement von Mercedes für den Gipfel des Motorsports, während sie sich auf die Herausforderungen der kommenden Saison vorbereiten.
Der ursprüngliche Plan war, das Fachwissen der 2019 gegründeten Abteilung für angewandte Wissenschaften von Mercedes zu nutzen, um im Bereich des wettbewerbsfähigen Segelns Wellen zu schlagen. Das Team wollte seine Ingenieurskompetenz, aerodynamischen Erkenntnisse und robusten Simulationsfähigkeiten nutzen, um die Partnerschaft mit INEOS im Segelbereich zu stärken. Tatsächlich hatte Sir Jim Ratcliffe, Gründer und Vorsitzender von INEOS, zuvor seine Begeisterung darüber zum Ausdruck gebracht, den Erfolg von Mercedes in der F1 mit ihren Ambitionen im Segeln und Radfahren zu kombinieren. „Das unvergleichliche Fachwissen und den Erfolg des Mercedes-Formel-1-Teams zu nutzen, um unsere sportlichen Ambitionen im Segeln und Radfahren zu unterstützen, ist ein spannendes Vorhaben für uns,“ hatte er verkündet.
Doch trotz der hohen Ambitionen erwies sich die Realität des Wettbewerbs im America’s Cup als eine andere Art von Herausforderung. Das Ingenieur talent von Mercedes wurde in verschiedenen Projekten eingesetzt, einschließlich eines Versuchs, INEOS Britannia an die Spitze des Cups zu bringen. Das Team erreichte das Finale des 37. America’s Cup in Barcelona im Jahr 2024, nur um eine herzzerreißende Niederlage gegen Neuseeland zu erleiden. Nach diesem Rückschlag traf INEOS die schockierende Entscheidung, sich im darauffolgenden Jahr aus der Herausforderung zurückzuziehen.
Die Komplikationen endeten dort nicht. Eine Vereinbarung mit Athena Racing, die darauf abzielte, zukünftige Wettbewerbe im America’s Cup zu erleichtern, scheiterte, da Verzögerungen bei den Verhandlungen INEOS Britannia im Ungewissen ließen. Im April letzten Jahres bestätigte INEOS: „Die Vereinbarung, die mit Athena Racing erzielt wurde, hätte beiden Parteien erlaubt, im nächsten Cup zu konkurrieren, aber sie hing von einer schnellen Lösung ab.“ Offensichtlich war die Zeit nicht auf ihrer Seite.
Mit den bevorstehenden Regeländerungen von 2026, die die Landschaft der Formel 1 neu gestalten sollen, ist Wolff sich der Notwendigkeit einer laserartigen Fokussierung bewusst. Er reflektierte über die Vergangenheit und sagte: „[Die Bodeneffekt-Ära] war das erste Mal, dass wir es nicht richtig gemacht haben. [Die Regeländerung von 2026] steht für das, wofür die Formel 1 steht: Innovation, High-Tech und das schnellste Labor der Welt zu sein.“ Diese Aussage offenbart nicht nur ein Engagement für den Sport, sondern auch einen Kampfruf für Innovation und Exzellenz.
Während der Vorhang über den Segelbestrebungen von Mercedes fällt, schaut die Motorsportwelt mit angehaltener Atem. Wird sich dieser singular Fokus auf die Formel 1 auszahlen, oder wird er als verpasste Gelegenheit angesehen werden? Nur die Zeit wird es zeigen, aber eines ist klar: Toto Wolff steuert das Schiff, und es geht mit Volldampf in die F1-Saison.








