Spannender Abschluss in Saudi-Arabien: Neuville triumphiert während Ogier seinen rekordverdächtigen Titel gewinnt!
In einem nervenaufreibenden Finale, das in die Annalen der Rallye-Geschichte eingegangen ist, hat Sebastien Ogier seinen neunten Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen und damit den Rekord des legendären Sebastien Loeb égalisiert, während einer turbulenten Rallye Saudi-Arabien. Das Chaos der Rallye sah, dass Hyundais Thierry Neuville siegreich hervorging und die Ziellinie nur knapp vor Ogier überquerte, der entschlossen auf Ruhm abzielte.
Ogier sicherte sich zusammen mit seinem Beifahrer Vincent Landais die Meisterschaft, indem er Dritter wurde, nur 1 Minute und 3,3 Sekunden hinter Neuville, der einen lang ersehnten Sieg errang, und seinem Teamkollegen Adrien Fourmaux. Die Einsätze waren hoch, als Elfyn Evans in das letzte Duell mit einem knappen Vorsprung von drei Punkten über Ogier ging, während Kalle Rovanpera, der an seinem letzten WRC-Event teilnahm, bevor er zum Rundstreckenrennen wechselt, mit 24 Punkten Rückstand eine Außenseiterchance hatte.
„Was für eine Saison, das steht fest“, rief Ogier aus. „Was für ein Kampf mit Elfyn und Scott Martin. Es gibt nur große Champions, wenn man große Gegner hat. Sie haben uns bis zur letzten Etappe des Jahres an die Grenzen gedrängt.“ Seine Worte fassen den erbitterten Wettbewerb und das Drama zusammen, das diese Meisterschaft prägte.
Die unvorhersehbaren Bedingungen der ersten Rallye Saudi-Arabien verwandelten die letzte Runde in eine wahre Lotterie. Die tückische Mischung aus sandigem Wüstengelände und felsigen Wegen richtete Chaos unter den Titelanwärtern an und führte zu einer Reihe von Reifenpannen, die nahezu jeden Fahrer im Rally1-Feld plagten. Ogier hingegen meisterte die frühen Etappen mit Geschick und konnte sich auf den siebten Platz setzen, während Rovanpera mit einer Panne zu kämpfen hatte, die ihn zurückwarf.
Evans sah sich einer Reihe von Rückschlägen gegenüber, darunter ein entscheidender Reifenwechsel in der 11. Etappe, der ihn über zwei Minuten kostete und ihn auf einen ernüchternden zehnten Platz zurückwarf. Das Drama verstärkte sich, als sowohl Pajari als auch Tanak in der 13. Etappe Reifenpannen erlitten, was das Titelrennen weiter komplizierte. Tanaks Probleme eskalierten mit mehreren Reifenpannen, die ihn zwangen, aufzugeben und am Samstag wieder ins Rennen einzusteigen, was Ogier unbeabsichtigt zugutekam, da er auf den sechsten Platz vorrückte.
Als der Kampf um den Sieg intensiver wurde, hinterließen Neulinge wie Martins Sesks einen sensationellen Eindruck, indem sie zwei von drei Etappen am Donnerstag gewannen und auf einen beeindruckenden Debütsieg hinarbeiteten, bis das Unglück zuschlug. Die Spannung stieg, als Fourmaux und Sesks die Führung zwischen Reifenpannen und Strafen tauschten, was zu einem chaotischen Endspurt führte.
Neuville, der Resilienz zeigte, konnte einen vorsichtigen Sesks in der 15. Etappe überholen, während andere wie Katsuta ihr eigenes Unglück erlitten. Das unermüdliche Tempo des Rennens sah Ogier, der den Moment ergriff und letztendlich seinen ersten Etappensieg der Rallye inmitten des Chaos erzielte, wodurch er seine Meisterschaftsposition festigte, während Evans tapfer kämpfte, aber scheiterte.
Am Ende war Neuvilles Sieg ein Zeugnis seiner Zähigkeit und markierte seinen ersten Sieg des Jahres mit einem beeindruckenden Vorsprung von 54,7 Sekunden vor Fourmaux. Pajari erholte sich und sicherte sich den vierten Platz, während Katsuta und Rovanpera die Top fünf abrundeten.
Der spannende Abschluss der Rallye Saudi-Arabien festigte nicht nur Ogier’s legendären Status im Sport, sondern unterstrich auch die unberechenbare Natur des Rallye-Rennens. Während der Staub sich legt, sind die Fans von dem Spektakel und dem Drama, das sich entfaltet hat, begeistert und warten gespannt darauf, was die nächste Saison bringen wird.









