Cadillac F1 Team steht turbulenter Erprobung gegenüber: „Mehr Probleme als Überraschungen!“
Bei der dramatischen Enthüllung seines ersten Formel-1-Autos hat das Cadillac F1 Team in der ersten Woche auf der Strecke einen Wirbelwind an Herausforderungen erlebt. Die mit Spannung erwartete Erprobung, die dazu gedacht war, das Fahrzeug vor dem Beginn der Wettbewerbsaison zu debuggen, wurde von unerwarteten Komplikationen überschattet. Sergio Perez, der Starfahrer des Teams, gestand offen: „Mehr Probleme als Überraschungen“, was auf einen turbulenten Start für den amerikanischen Rennriesen hinweist.
Nach nur zehn Monaten, seitdem das entscheidende Ja für den Eintritt in die Elitewelt der Formel 1 gegeben wurde, trat Cadillac auf den geschlossenen Kurs in Barcelona zu einem fünftägigen Test an, der alles andere als reibungslos verlief. Die Erprobung begann mit Valtteri Bottas am Steuer, der am ersten Tag 33 Runden absolvierte. Perez folgte und steuerte weitere 11 Runden bei, während Mercedes den Tag mit beeindruckenden 149 Runden dominierte – ein krasser Kontrast zu Cadillacs frühem Abschneiden.
Der zweite Tag brachte weitere Prüfungen, als Perez das Steuer übernahm und beeindruckende 66 Runden fuhr, was der vollen Renndistanz beim Großen Preis von Spanien entspricht. Mercedes hingegen setzte seine Überlegenheit fort und absolvierte am selben Tag erstaunliche 168 Runden. Der Druck steigt, da Perez offen die Vielzahl an Problemen anerkannte, die die Bemühungen des Teams belasten: „Probleme an allen Fronten – mit dem Motor, mit dem Auto, mit ein paar elektronischen Problemen.“
Trotz der Rückschläge bleibt die Atmosphäre im Team optimistisch. Perez betonte die Wichtigkeit, diese Herausforderungen jetzt anzugehen, anstatt während des stark beäugten Eröffnungsrennens in Melbourne. „Ich bin froh, dass es jetzt passiert, und natürlich haben wir noch viel Arbeit vor uns, insbesondere als neues Team. Das sind aufregende Zeiten,“ sagte er und deutete auf die Resilienz und Entschlossenheit im Lager von Cadillac hin.
Teamchef Lowdon verstärkte dieses Gefühl und identifizierte das Debugging als die kritische Priorität der Woche. „Wir hätten mehr Runden drehen oder bestimmte Probleme lösen können, um sicherzustellen, dass sie gelöst sind und sie von der Liste abzuhaken,“ erklärte er. Das Team verfolgt einen methodischen Ansatz und nutzt diesen Shakedown, um die komplexen Systeme des Autos akribisch durchzuarbeiten – eine komplizierte Aufgabe, die mit dem Eintritt in diesen hochoktanigen Sport einhergeht.
Während sie sich durch diese Lernkurven navigieren, feilt das Cadillac-Team nicht nur an einem neuen Auto; sie etablieren sich in einem Sport, der ihnen völlig fremd ist. Mit bevorstehenden Tests in Bahrain ist der Druck, alle „Gremlins“ auszumerzen, spürbar. Lowdon äußerte Vertrauen in die bisher erzielten Fortschritte, erkannte jedoch auch die erhebliche Arbeitslast, die noch vor ihnen liegt.
Die Einsätze sind hoch, während Cadillac seine F1-Reise beginnt, mit Augen aus der ganzen Welt, die aufmerksam zuschauen. Werden sie der Herausforderung gewachsen sein oder in ihrem Streben nach Ruhm scheitern? Nur die Zeit wird es zeigen, aber eines ist sicher: Der Weg vor ihnen wird alles andere als langweilig für das Cadillac F1 Team sein.








