Sergio Perez‘ explosiver Ausstieg bei Red Bull: Die Hintergründe einer F1-Karriere in Turbulenzen
In einer schockierenden Offenbarung hat Sergio Perez über seinen tumultuösen Abschied von Red Bull gesprochen und eine Flut von Kritiken entfesselt, die das Innenleben eines der wettbewerbsfähigsten Teams in der Formel 1 aufdecken. Während er sich auf ein sensationelles Comeback mit Cadillac vorbereitet, reflektiert Perez über seine chaotische letzte Saison bei Red Bull, in der er sich in einem Netz aus Problemen und Druck gefangen fühlte.
Nachdem er von Red Bull für die Saison 2025 ohne große Zeremonie fallen gelassen wurde, ist Perez entschlossen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, während er ein neues Kapitel mit Cadillac aufschlägt. Seine jüngsten Kommentare deuten jedoch darauf hin, dass die Narben aus seiner Zeit bei Red Bull tief sitzen. „Bei Red Bull war alles ein Problem“, erklärte Perez offen während eines Auftritts im Oso Trava’s Cracks-Podcast in Mexiko. Der sechsmalige Rennsieger beschreibt ein Umfeld, das von Spannungen geprägt war, in dem jedes Anzeichen von Geschwindigkeit mit Misstrauen begegnet wurde: „Wenn ich zu schnell war, war es ein Problem. Wenn ich langsamer war als Max, war es ein Problem.“
Perez‘ Ausstieg aus Red Bull war nicht nur eine persönliche Krise; es war eine Saga von Fehlmanagement und Vetternwirtschaft, die dazu führte, dass er zunehmend an den Rand gedrängt wurde. Während das Team sich darauf konzentrierte, Max Verstappen zu priorisieren, fand sich Perez mit einem Auto konfrontiert, das zunehmend schwieriger zu fahren war. „Ich trat einem Projekt bei, das für Max gemacht wurde“, beklagte er und enthüllte die harte Wahrheit hinter seinen Kämpfen. Die einst vielversprechende Partnerschaft hatte sich in einen Albtraum verwandelt, wobei Perez es als eine Situation beschrieb, in der „alles eine Ablenkung war.“
Die mentale Belastung, in einem solchen Umfeld zu konkurrieren, kann nicht genug betont werden. Perez äußerte den psychologischen Druck, sich innerhalb eines Teams isoliert zu fühlen, das sich gegen ihn gewandt hatte. „Nur jemand, der mental stark ist, kann so etwas überstehen,“ sagte er und reflektierte über die unaufhörliche Beobachtung, der er ausgesetzt war. Der Druck stieg auf unerträgliche Levels, wobei Perez sich wie der Sündenbock für die Mängel des Teams fühlte. „All dieser Druck beginnt, was sehr schwer war, denn, nun ja, wer ist schuld? Der Fahrer,“ erklärte er und spielte auf das Schuldspiel an, das folgte.
Um das Ganze noch zu verschärfen, enthüllte Perez, dass Red Bull ernsthaft in Betracht zog, seinen Vertrag mitten in der Saison 2024 zu kündigen – eine Behauptung, die damals als bloße Spekulation abgetan wurde. Er erzählte von einem aufschlussreichen Gespräch mit dem Teamchef von Red Bull, Christian Horner, der eine unbeschwerte Haltung gegenüber der Instabilität innerhalb des Teams zu haben schien. „Was wirst du tun, wenn es mit Liam nicht klappt?“ erinnerte sich Perez, nur um mit vagen Zusicherungen über einen endlosen Pool von Fahrern konfrontiert zu werden.
Während sich Perez auf das vorbereitet, was sein letzter Akt in der Formel 1 sein könnte, ist er entschlossen, sein Erbe mit Cadillac neu zu gestalten, einem Projekt, von dem er glaubt, dass es das Potenzial hat, den Sport zu dominieren. „Wir hatten das Team, um die nächsten 10 Jahre zu dominieren,“ behauptete er und deutete auf die verpassten Gelegenheiten während seiner Zeit bei Red Bull hin. Trotz der Bitterkeit seiner Vergangenheit behält Perez ein Gefühl der Dankbarkeit gegenüber dem Team, indem er die Beziehungen anerkennt, die er während seiner Amtszeit aufgebaut hat, wenn auch mitten im Chaos.
Die zeitlichen Äußerungen erregen jedoch Aufsehen. Mit seiner bevorstehenden Rückkehr ins F1-Feld könnten einige seine rückblickenden Überlegungen als Zeichen dafür werten, dass ihn seine Red-Bull-Erfahrungen noch immer verfolgen. Während er sich auf diese neue Reise mit Cadillac begibt, ist klar, dass Perez darauf fokussiert ist, nach vorne zu schauen, doch der Schatten seiner Red-Bull-Saga bleibt bestehen. „Ich möchte meine Kinder und meine Frau mitnehmen, um diese Phase zu genießen,“ sagte er und betonte die Bedeutung von Familie und die Freude am Rennsport, die durch den Druck in den Hintergrund gedrängt wurde.
In einer dramatischen Wendung behauptet Perez, dass 2025 – sein Jahr an der Seitenlinie – seine beste Saison in der F1 war. „Was bei Red Bull erreicht wurde, hat jetzt viel mehr Wert,“ schloss er und deutete an, dass sein Ruf gerechtfertigt wurde, während die neuen Fahrer des Teams Schwierigkeiten haben, seine Leistungen zu reproduzieren. Während sich der Staub über sein Red-Bull-Kapitel legt, ist Perez bereit, seine Geschichte mit Cadillac neu zu schreiben und zu beweisen, dass im hochoktanigen Welt der Formel 1 das Rennen alles andere als vorbei ist.








