Sebastien Buemis Zukunft in der Formel E hängt nach dem aufregenden Gen4-Debüt in der Schwebe
In einer überraschenden Wendung, die die Motorsportgemeinschaft elektrisiert hat, befindet sich Sebastien Buemi, der erfahrene Veteran der Formel E, an einem Scheideweg, während er sich auf die aufregende Reise der Gen4-Ära begibt. Trotz des Unterzeichnens eines Vertrags für die kommende Saison steht der 37-jährige Rennstar vor Unsicherheiten bezüglich seiner Zukunft, die von einem möglichen Konflikt mit dem Kalender der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) im Jahr 2027 abhängt.
Buemi, der den Meistertitel der Saison 2 errang, ist hungrig nach mehr, nachdem er bei einem kürzlichen privaten Test in Almería zum ersten Mal das bahnbrechende Gen4-Auto erleben durfte. Seine Erfahrung hinter dem Steuer dieses fortschrittlichen Fahrzeugs hat nur seinen Wunsch verstärkt, in der vollelektrischen Rennserie zu bleiben. Doch mit drohenden Kalenderkonflikten fragen sich die Fans, ob sie den ikonischen Fahrer zurück auf der Strecke sehen werden.
„Dieses Gen4-Auto ist wirklich beeindruckend,“ rief Buemi in einem exklusiven Interview nach seinem ersten Auftritt aus. „Während ich in bestimmten Bereichen etwas mehr erwartet hatte, fühlt es sich an wie ein völlig anderes Biest. Es ist größer, schneller und schwerer – definitiv ein Wendepunkt.“ Die Auswirkungen dieses neuen Fahrzeugs sind monumental, wobei Buemi warnt, dass die aktuellen Streckenlayouts aufgrund der verbesserten Leistungsfähigkeiten des Gen4 obsolet werden könnten.
Seine offenen Bemerkungen unterstreichen die transformative Natur der Gen4-Ära: „Es ist nicht nur eine Evolution; es ist eine Revolution. Das gesamte Formel E-Ökosystem muss sich anpassen. Rennen auf Strecken wie Miami könnten möglicherweise nicht mehr machbar sein.“ Buemi betonte die Notwendigkeit von Veranstaltungsorten, die das volle Potenzial der Gen4 zeigen können, was auf einen signifikanten Wandel in der Art und Weise hinweist, wie Rennen in Zukunft durchgeführt werden könnten.
Als fester Bestandteil der Formel E seit ihrer Gründung hat Buemis Erfahrung mit jeder Generation der Serie ihm eine einzigartige Perspektive auf ihre Entwicklung gegeben. Die Vorfreude auf das Gen4-Auto ist unter den langjährigen Wettbewerbern der Meisterschaft spürbar, von denen viele bereit sind, die neuesten technologischen Fortschritte zu nutzen.
Als er über seine historische Verbindung zur Serie nachdachte, sagte Buemi: „Ja, das Gen4 hat meine Leidenschaft für die Formel E neu entfacht. Dies ist ein erheblicher Fortschritt. Der vorherige Gen3 Evo mit seinen verbesserten Reifen und Allradantrieb war bereits ein bedeutendes Upgrade, aber das – das ist die nächste Stufe.“ Seine Begeisterung ist offensichtlich, doch die Unsicherheit über mögliche Kalenderkonflikte schwebt groß im Raum.
Während die Rennwelt den Atem anhält, bleibt Buemis Schicksal in dem komplexen Netz aus Terminüberschneidungen und Meisterschaftsverpflichtungen verstrickt. „Ich hoffe aufrichtig, dass wir diese Herausforderungen meistern können“, klagte er und äußerte den Wunsch, seine Reise in der Formel E fortzusetzen.
Mit höheren Einsätzen als je zuvor und der Uhr, die tickt, werden alle Augen auf Buemi gerichtet sein, während er diesen entscheidenden Moment seiner glanzvollen Karriere navigiert. Wird er weiterhin die Strecken der Formel E bereichern, oder werden ihn die Drucksituationen des Zeitplans zwingen, einen Rückschritt zu machen? Die Zukunft ist elektrisierend, und die Rennwelt ist gespannt darauf, was sich entfaltet, während die Gen4-Ära in die nächste Phase eintritt.








