Die neuen Vorschriften der F1 sorgen für Kontroversen: Sainz und Albon schlagen Alarm über massive Abstände im Grid!
In einer schockierenden Enthüllung, die die Rennlandschaft umgestalten könnte, hat Carlos Sainz seine Bestürzung über die „negativen“ Auswirkungen der radikalen neuen Vorschriften der Formel 1 zum Ausdruck gebracht. Nach einer düsteren Vorhersage seines Williams-Teamkollegen Alex Albon, dass die Abstände im Grid beim kommenden Großen Preis von Australien über beeindruckende „drei Sekunden“ hinausgehen könnten, wächst der Druck auf die verantwortlichen Gremien des Sports.
Diese Saison markiert einen der transformativsten regulatorischen Rückschläge in der Geschichte der F1, mit umfassenden Änderungen an Chassis-Designs und Antriebseinheiten. Die Teams setzen nun kürzere und leichtere Autos ein, die aktive Aerodynamik nutzen, während ihre Motoren auf einer beispiellosen 50/50-Verteilung zwischen elektrischer und Verbrennungsenergie betrieben werden – ausschließlich mit nachhaltigem Biokraftstoff. Statt jedoch den Wettbewerb zu beleben und die Rangordnung durcheinanderzubringen, deuten die frühen Anzeichen auf eine alarmierende Rückkehr zum alten Status quo hin.
Die jüngsten Ergebnisse der Testfahrten vor der Saison in Bahrain zeigten ein ernüchterndes Szenario: Die vertrauten Giganten – Mercedes, McLaren und Ferrari – dominierten die Zeitentabellen und belegten die ersten sieben Plätze mit lediglich 0,840 Sekunden Abstand zueinander. Sainz selbst konnte im Williams FW48 nur P8 erreichen und lag beeindruckende 1,654 Sekunden hinter der Bestzeit von George Russell und acht Zehntelsekunden hinter Lewis Hamilton zurück. Die schockierendste Erkenntnis? Sergio Perez belegte den letzten Platz in P21 und war mit erstaunlichen 4,732 Sekunden Rückstand auf der Pace in einem Cadillac unterwegs, was sowohl Augenbrauen hochzog als auch Ängste über die Wettbewerbslandschaft schürte.
Mit dem Saisonauftakt in Melbourne vor der Tür, sieht Albon ein zerrissenes Feld voraus, in dem mehrere unterschiedliche Leistungsklassen entstehen könnten. Er erläuterte dies in einem offenen Gespräch mit Sainz auf dem Williams YouTube-Kanal und deutete an, dass die Saison 2023 bis zu vier verschiedene Klassen von Teams erleben könnte: die Elite-Frontläufer, das obere Mittelfeld und das kämpfende untere Mittelfeld.
Sainz, der etwas hoffnungsvoller war, äußerte ebenfalls Bedenken über die wachsenden Lücken zwischen den Wettbewerbern. Er erinnerte sich an den Großen Preis von Australien 2019, wo die Zeitunterschiede alarmierend groß waren, mit nur vier Sekunden, die die schnellsten und langsamsten Qualifikanten trennten. „Ich habe das Gefühl, dass die Lücken zumindest zu Beginn dieses Jahres erheblich sein werden“, warnte er und fügte hinzu: „Letztes Jahr hatten wir 20 Autos innerhalb von einer halben Sekunde in Q1. Ich bezweifle ernsthaft, dass wir das diesmal in Australien sehen werden.“
Während die beiden Fahrer ihre Einsichten austauschten, meldete sich Albon zu Wort: „Ich denke, es wird zwei Autos innerhalb von einer halben Sekunde geben“, aber beide teilten einen düsteren Konsens: Die Aussicht, dass alle „innerhalb von drei Sekunden“ sind, ist äußerst unwahrscheinlich. „Von oben bis unten, ich glaube nicht, dass das passieren wird“, fügte Albon hinzu und deutete auf eine Saison hin, die möglicherweise an der engen Konkurrenz fehlt, die die Fans erwartet haben.
Sainz bedauerte den Wandel in der Dynamik und sagte: „Wir waren letztes Jahr innerhalb von einer halben Sekunde. Das zeigt, was neue Vorschriften negativ bewirken können. Das Rennen war viel aufregender, als wir alle nur ein paar Zehntel auseinander waren.“
Während der Countdown zum Großen Preis von Australien weitergeht, bleiben Fans und Teams gleichermaßen darüber nachzudenken, welche Auswirkungen diese neuen Regelungen haben werden. Wird die reiche Geschichte des Sports mit hart umkämpften Rennen einer neuen Ära der Trennung und Dominanz weichen? Nur die Zeit wird es zeigen, aber eines ist sicher: Die bevorstehende Saison verspricht alles andere als vorhersehbar zu werden!
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