Struggling Sainz Blames Ferrari Influence for Poor Performance at Williams
Formel-1-Fahrer Carlos Sainz macht sein früheres Team Ferrari für seine schwache Leistung bei Williams verantwortlich. Sainz, der Schwierigkeiten hat, das Tempo seines Teamkollegen Alex Albon in den Qualifikationssitzungen zu erreichen, glaubt, dass Gewohnheiten, die er während seiner Zeit bei Ferrari entwickelt hat, ihn in seinem neuen Team zurückhalten.
Der spanische Fahrer gibt zu, dass er erhebliche Änderungen an seinem Fahrstil und Ansatz vornehmen muss, um besser auf die Anforderungen des Williams-Autos einzugehen. Sainz erkennt an, dass das, was bei Ferrari für ihn funktionierte, einfach nicht auf Erfolg in seinem aktuellen Fahrzeug übertragbar ist. Er erklärte: „Ich war an eine bestimmte Art von Auto bei Ferrari gewöhnt, was dazu führte, dass ich auf eine sehr spezifische Weise fuhr… Man gerät in Gewohnheiten beim Fahren, die man dann auf das nächste Auto anwendet.“
Die Analyse der GPS-Daten vom Großen Preis von China zeigte, dass Sainz‘ aggressiver Ansatz in den Kurven, spät bremsend und mit mehr Geschwindigkeit in den Scheitelpunkt fahrend, seine Ausfahrtgeschwindigkeit im Vergleich zu Albon beeinträchtigte. Während diese Unterschiede nicht immer signifikante Auswirkungen auf die Rundenzeiten haben, glaubt Sainz, dass die Anpassung seiner Kurventechnik Leistungsvorteile freisetzen könnte.
Trotz der Erkenntnis, dass Veränderung notwendig ist, erkennt Sainz die Herausforderung an, seinen Fahrstil neu zu erlernen, insbesondere unter dem Druck der Qualifikationssitzungen. Er betonte den mentalen Aufwand, der erforderlich ist, um alte Gewohnheiten zu brechen und sich an die einzigartigen Eigenschaften des Williams-Autos anzupassen. Sainz bleibt optimistisch, diese Hürde zu überwinden, und greift auf seine bisherigen Erfahrungen zurück, sich im Laufe seiner Karriere an neue Autos und Vorschriften anzupassen.
Während Sainz weiterhin versucht, sich an sein neues Team und Auto zu gewöhnen, wird die Formel-1-Welt genau beobachten, ob er die notwendigen Anpassungen vornehmen kann, um sein volles Potenzial bei Williams zu entfalten.