Titel: Geht Red Bull ein gefährliches Risiko mit Isack Hadjar ein?
In einem gewagten Schritt, der Wellen in der Motorsportgemeinschaft geschlagen hat, hat Red Bull Racing angekündigt, dass Isack Hadjar der siebte Fahrer sein wird, der sich dem formidable Max Verstappen anschließt. Diese Entscheidung hat jedoch für hochgezogene Augenbrauen gesorgt und eine hitzige Debatte darüber entfacht, ob Hadjar wirklich bereit ist für den enormen Druck, der mit der Rolle von Verstappens Teamkollegen einhergeht.
Der ehemalige Geschäftsführer von Alpine, Marcin Budkowski, hat offen die Weisheit hinter Red Bulls neuester Entscheidung in Frage gestellt und sie als „großes Risiko“ bezeichnet. Hadjar, der erst in der letzten Saison sein Debüt in der Formel 1 gegeben hat, wird die Rolle von Yuki Tsunoda übernehmen, der nun als Ersatzfahrer für die Saison 2026 zurückgestuft wurde. Die Einsätze könnten nicht höher sein, insbesondere wenn man die Geschichte von Verstappens Teamkollegen betrachtet – bis auf einen sind alle den unerbittlichen Anforderungen des Rennens neben einem viermaligen Weltmeister erlegen.
Hadjars Weg zu dieser entscheidenden Rolle war nichts weniger als bemerkenswert. Nach einem holprigen Start, der einen Unfall während der Einführungsrunde seines ersten Rennens in Australien beinhaltete, bewies er schnell sein Können, indem er konsequent für Q3 qualifizierte und Punkte sammelte. Sein herausragender Moment kam in Zandvoort, wo er einen beeindruckenden Podiumsplatz sicherte und viele im Fahrerlager erstaunte.
Doch während er sich darauf vorbereitet, in diese hochdruckreiche Umgebung einzutreten, bleibt Budkowski vorsichtig. In einer aktuellen Episode des RacingNews365-Podcasts äußerte er seine Überzeugung, dass Hadjar zwar das Talent und die Geschwindigkeit hat, um erfolgreich zu sein, es jedoch verfrüht sein könnte, ihm eine so bedeutende Herausforderung zuzumuten. „Ich denke, er verdient eine Chance“, sagte Budkowski, „aber wir haben gesehen, dass Red Bull Fahrer sehr schnell ins Hauptteam befördert hat. Es hat bei Max funktioniert, aber seitdem hat es nicht wirklich gut bei jemandem funktioniert. Das ist das große Risiko.“
Die drängende Frage bleibt: Kann Hadjar dem unaufhörlichen Wettbewerb und dem Druck der Erwartungen standhalten, die mit der Partnerschaft mit Verstappen einhergehen? Budkowski merkt an, dass Hadjar zwar die notwendigen Fähigkeiten besitzt, die wahre Prüfung jedoch kommen wird, wenn er die unvermeidlichen Niederlagen gegen seinen erfahreneren Teamkollegen einstecken muss. „Das werden wir erst nächstes Jahr herausfinden, wenn er von Max geschlagen wird“, warnte er.
Während Fans und Analysten gleichermaßen auf das sich entfaltende Drama der F1-Saison 2026 warten, ist eines klar: Red Bulls Wette auf Isack Hadjar könnte ihn entweder zu Größe führen oder zu einer weiteren Warnung über ein vielversprechendes Talent, das von den Druckverhältnissen der F1 verschlungen wird. Die Rennwelt wird aufmerksam zuschauen, während sich diese Saga entfaltet. Wird Hadjar der Herausforderung gewachsen sein, oder wird er ein weiteres Opfer in der unerbittlichen Welt der Formel 1 werden? Nur die Zeit wird es zeigen.








