Ehemaliger Formel-1-Fahrer Mark Webber hat eine eindringliche Warnung an Red Bull Racing ausgesprochen und einen Vergleich zwischen Max Verstappen und MotoGP-Legende Marc Marquez gezogen. Webber deutet an, dass Red Bull auf eine Krisensituation zusteuern könnte, wenn sie die Probleme innerhalb des Teams nicht angehen.
Webber hob das potenzielle Risiko hervor, dem Red Bull gegenübersteht, wenn Verstappen schließlich das Team verlässt, und verglich es mit den Herausforderungen, denen Honda gegenüberstand, als Marquez zu Gresini Ducati wechselte. Der australische Fahrer äußerte Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit des Teams, ein wettbewerbsfähiges Auto für Fahrer außerhalb von Verstappen bereitzustellen.
Die kürzliche Entscheidung von Red Bull, Liam Lawson nach nur zwei Rennen durch Yuki Tsunoda zu ersetzen, hat in der Rennsportgemeinschaft für Aufsehen gesorgt. Es scheint, dass das RB21-Auto eine schwierige Maschine ist, mit der selbst der amtierende Champion Schwierigkeiten hat, ihr volles Potenzial in dieser Saison auszuschöpfen.
In einem Podcast-Auftritt betonte Webber die Wichtigkeit, die Leistung des Autos über Verstappen hinaus zu maximieren. Er verglich die Situation mit Marquez‘ Zeit bei Honda, wo der spanische Fahrer entscheidend daran beteiligt war, das Motorrad an seinen Fahrstil anzupassen.
Webber kritisierte die Leistungsdifferenz zwischen Verstappen und Lawson als „inakzeptabel“ und erklärte, dass Verstappen das Team im Grunde genommen auf seinen Schultern trägt. Die Entscheidung, Lawson so früh in der Saison zu ersetzen, unterstreicht die Herausforderungen, mit denen Red Bull konfrontiert ist, um ein wettbewerbsfähiges Fahreraufgebot zu stellen.
Der australische Fahrer schlug vor, dass Red Bull sicherstellen muss, dass das Auto für mehr als nur einen Fahrer nutzbar ist, und wies darauf hin, dass Sergio Perez, der letztes Jahr zum Team kam, ebenfalls Schwierigkeiten hat, mit Verstappens Tempo mitzuhalten.
Da Verstappen außergewöhnliches Talent zeigt, um Leistung aus dem Auto herauszuholen, sind Vergleiche mit Marquez‘ Dominanz in der MotoGP aufgekommen. Beide Fahrer haben einen Killerinstinkt und einen unermüdlichen Willen gezeigt, Rennen zu gewinnen.
Während Red Bull durch interne Herausforderungen navigiert und versucht, wettbewerbsfähig in der Formel 1 zu bleiben, dient Webbers Warnung als Weckruf für das Team, die Probleme anzugehen, die ihre Fahrerbesetzung und die Fahrzeugleistung plagen.