Pierre Gaslys beeindruckende Enthüllung: Alpine Racing in einer „anderen Liga“ nach dem spannenden Großen Preis von China
In einem packenden Showdown auf dem Shanghai International Circuit erzielte Pierre Gasly einen starken sechsten Platz, doch das war nur ein Vorgeschmack auf das, was er für sein Alpine F1-Team für möglich hält. Nach einer enttäuschenden Leistung in Australien, wo er gerade einmal den 10. Platz erreichte, leuchtete Gaslys Entschlossenheit in China auf, als er und sein Teamkollege Franco Colapinto beide Punkte sammelten – ein Kunststück, das seit dem beeindruckenden Zwei-Drei-Finish von Esteban Ocon und Gasly beim Großen Preis von São Paulo 2024 nicht mehr gesehen wurde.
Gaslys Ambitionen waren klar, als er versuchte, den Haas-Fahrer Oliver Bearman für einen begehrten fünften Platz einzuholen, ein Traum, der in den letzten Momenten des Rennens entglitt. Rückblickend sagte er: „Wenn man betrachtet, wo wir 2025 waren und wo wir jetzt sind, ist das eine völlig andere Liga.“ Seine Worte spiegeln das Gefühl eines Fahrers wider, der nicht nur rennt, sondern kämpft, um Alpines Platz unter den Elite zurückzuerobern.
Dieses Rennen markierte einen bedeutenden Wendepunkt für das Team, da sie neun Punkte sammelten und sich mit insgesamt 10 Punkten nach nur zwei Rennen und einem Sprint auf den siebten Platz in der Konstrukteurswertung katapultierten. In der letzten Saison benötigte Alpine bis zur neunten Runde, um solche Zahlen zu erreichen, was diese Leistung umso beeindruckender macht.
Trotz des positiven Ergebnisses blieb Gasly mit einer anhaltenden Enttäuschung zurück. „Tief in mir ist der sehr wettbewerbsfähige Pierre ein wenig verärgert, nicht P5 zu bekommen,“ gestand er. „Ich fühlte mich wirklich wohl auf dem fünften Platz vor dem [Lance Stroll] Safety-Car und konnte mich absetzen.“ Seine Frustration rührte von der unerwarteten Safety-Car-Phase, die die Konkurrenten zusammenbrachte und ihn beim Restart verwundbar machte. „Ich hatte nicht die Kraft aus der letzten Kurve, sodass Ollie mich sehr leicht überholte,“ beklagte er und fügte hinzu, dass die Kämpfe im Rennen mit Fahrern wie Esteban Ocon und Max Verstappen seine Verfolgung von Bearman zusätzlich erschwerten.
Dennoch blieb Gaslys Kämpfergeist intakt. „Sobald ich alle hinter mir gelassen hatte, war ich fünf Sekunden hinter Max und acht Sekunden hinter Bearman. Es war Qualifying-Runde nach Qualifying-Runde, also war es wirklich angenehm,“ berichtete er und offenbarte seinen unermüdlichen Willen, den Rückstand zu schließen. „Ich sagte mir: 'Ich hole ihn mir, egal was passiert,' und am Ende fehlten mir nur zwei Sekunden. Aber es war trotzdem ein sehr guter Tag für das Team.“
Während Alpine sich auf zukünftige Rennen vorbereitet, ist Gaslys Selbstvertrauen spürbar. Er hofft, dass der Schwung, der in China aufgebaut wurde, durch die bevorstehenden Wettbewerbe getragen wird und ein neues Kapitel für das Team signalisiert. Mit dem Versprechen aufregenderer Rennen in der Zukunft sind die Fans gespannt, wie sich diese „andere Liga“ von Alpine in der hochkompetitiven Welt der Formel 1 entfalten wird.








