Peter Falk, eine wichtige Persönlichkeit in der Sport- und Technikgeschichte von Porsche, verstarb am 23. im Alter von 93 Jahren und hinterlässt seine Frau Ruth, eine Tochter und einen Enkel. Oft als der Architekt mehrerer historischer Triumphe des Herstellers im Motorsport, insbesondere bei Le Mans und Dakar, beschrieben, verbrachte dieser Ingenieur mehr als drei Jahrzehnte an der Spitze der Sportabteilung der Marke.
Als Sohn eines Archäologen wurde Peter Falk 1932 in Athen, Griechenland, geboren, aber in Deutschland fand er seine Bestimmung und machte eine Ausbildung zum Mechaniker in diesem Land. 1959 trat er Porsche bei, zu einer Zeit, als die Abteilung für Fahrzeugtests nur zehn Mitarbeiter hatte.
Fünf Jahre später wechselte Falk in die Abteilung für Vorentwicklung und Rennunterstützung, wo er insbesondere am 911-Programm arbeitete, einem Auto, das er auf die Straße brachte. 1965 war er beim internationalen Debüt des Modells im Wettbewerb in Monte Carlo als Co-Pilot von Herbert Linge – sie beendeten die Rallye auf dem fünften Platz. In diesem Jahr schlossen nur 22 Paare ein Event ab, bei dem 237 Autos am Start waren. Ein gutes Omen für den 911!



In den folgenden Jahrzehnten wurde Falk eine wichtige Figur bei Porsche. Er leitete das Programm für mehrere Generationen des 911 und trieb die Entwicklung anderer ikonischer Modelle voran, vom 904 bis zum 917. Zwischen 1973 und 1981, während er für die Tests (911, 924 und 928) verantwortlich war, prägte er den technischen Ansatz der Marke weit über die Rennstrecken hinaus.
Als Motorsportdirektor hob er sich jedoch am meisten hervor und wurde häufig als der Architekt der erfolgreichen Ära von Weissach im Langstreckenrennen bezeichnet: Er überwachte die Erfolge des 956/962 in der Gruppe C und führte das Porsche-Team zu sieben Siegen bei den 24 Stunden von Le Mans, elf Weltmeisterschaften in den 1980er Jahren, fünf Siegen in Daytona und zwei Triumphen bei Paris-Dakar (1984 und 1986).
Falk wurde von Kollegen und Fahrern als Referenzfigur in Bezug auf praktisches und theoretisches Wissen anerkannt, und er hatte ein bleibendes Motto: „Es geht mir nicht um mich selbst, sondern mein Team muss gut sein. Das ist das Wichtigste“. Auch nach seiner Pensionierung im Jahr 1993 arbeitete er weiterhin mit Porsche zusammen, insbesondere mit dem Museum, und nahm an vielen Oldtimer-Veranstaltungen teil. Michael Steiner, ein Mitglied des Vorstands von Porsche, hob seine Bedeutung als sachkundige und respektierte Figur hervor: „Er war mehr als ein Ingenieur und ein Wettbewerbsdirektor. Er war ein Visionär, ein Pionier – und er war immer mit der Marke verbunden“.











