Ford hat die Einführung eines neuen Akkus im Capri und im Explorer angekündigt, den beiden SUV-Modellen mit elektrischen Antrieben der blauen Ovalmarke, die auf der MEB-Plattform der VW-Gruppe basieren. Dieser Akku vom Typ LFP (Lithium-Eisen-Phosphat) ersetzt den NMC (Nickel, Mangan, Kobalt) und der amerikanische Hersteller kündigt mehr Reichweite und Leistung für die betreffenden Modelle an, da auch die Gelegenheit genutzt wurde, die Motoren zu verbessern.
Die Akkukapazität wurde überraschenderweise noch nicht kommuniziert, aber die bekannten Informationen zeigen, dass die neuen Standard Range-Versionen, die günstigsten beider Modelle, eine überlegene Leistung bieten. Der Explorer kann beispielsweise bis zu 620 km fahren und bietet sogar 190 PS, was eine Steigerung von 20 PS im Vergleich zu vorher darstellt. In beiden Fällen kündigt Ford eine Beschleunigung von 0-100 km/h in etwa 8,0 Sekunden an.

Das in Detroit ansässige Unternehmen betont hinsichtlich des neuen Akkus auch eine größere Haltbarkeit und die Fähigkeit, mehr Aufladungen bis zu 100 % ohne erhöhte Degradation zu ermöglichen. Und die LFPs haben im Vergleich zu den NMCs einen weiteren Mehrwert: Sie tragen zur Verringerung der Abhängigkeit von seltenen Rohstoffen bei, was, um die Attraktivität und den Verkauf von 100 % elektrischen Fahrzeugen zu steigern, diese Technologie wichtig macht.
„Durch die Aktualisierung des Capri und des Explorer mit diesem LFP-Akku haben wir die Reichweite und Haltbarkeit erhöht und beide SUVs für unsere Kunden zugänglich gehalten. So arbeiten wir an einer kontinuierlichen Produktentwicklung: Wir nutzen modernste Technologie, um ein leistungsfähigeres Produkt anzubieten, ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen“, erklärte Jon Williams, Direktor von Ford in Europa. „Eine Reichweitensteigerung von bis zu 70 km im Basismodell kann sicherlich viele weitere Fahrer dazu bewegen, den Übergang zur elektrischen Mobilität in Betracht zu ziehen.“







