NASCAR lässt keinen Stein auf dem anderen. Mit der 2025 Cup Series Saison, die schnell näher rückt, ist der Verband entschlossen, die Kontroversen zu vermeiden, die Martinsville Speedway im Jahr 2024 überschattet haben. Besonders die Xfinity 500 wurde genau unter die Lupe genommen, mit Vorwürfen der Rennmanipulation gegen Bubba Wallace, Austin Dillon, Ross Chastain und ihre Teams. Jetzt ergreift NASCAR drastische Maßnahmen, um die Integrität des Sports zu wahren, indem sie Hersteller (OEMs) zur Verantwortung zieht für Verstöße.
Neue Regeln zielen auf Hersteller in der Bekämpfung von Rennmanipulation
In einem beispiellosen Schritt hat NASCAR schwere Strafen für OEMs eingeführt, wenn sie für schuldig befunden werden, Rennen zu manipulieren. Die Änderungen im Regelwerk
Unter Abschnitt 10.5.2.8.A des überarbeiteten Regelwerks von NASCAR:
🗣️ „NASCAR behält sich das Recht vor zu bestimmen, ob ein OEM das NASCAR-Regelbuch verletzt hat und kann entsprechende Strafen gegen den OEM oder dessen Vertreter verhängen. Der folgende Rahmen dient als allgemeine Richtlinie zur Bewertung von OEM-Strafen. Die angegebenen Beispiele sind illustrativ und nicht abschließend und bieten Klarheit über die Arten und Bereiche von Verstößen, die zu Strafen führen können, sollte NASCAR die Durchsetzung für gerechtfertigt halten.“
Strenge Strafen für OEMs, die Rennen manipulieren
Die Strafen, die NASCAR nun gegen Hersteller verhängen kann, umfassen:
- Verlust von 25-50 Herstellerpunkten in allen drei nationalen Serien.
- Reduzierung von 30-60 Stunden in Windkanaltests für Cup Series-Teams.
- Verlust von 250-500 RCFD (Restricted Computational Fluid Dynamics) Testläufen.
- Verlust von zwei bis vier Fahrzeugtests.
Diese Regeländerung signalisiert NASCARs Engagement zur Eliminierung jeglicher Manipulation, die den fairen Wettbewerb gefährden könnte.
Die Kontroversen von Martinsville 2024 führten zu den Regeländerungen
Die Entscheidung, schärfere Strafen einzuführen, resultiert aus kontroversen Funkkommunikationen während des Martinsville-Rennens 2024.
- Bubba Wallace soll in der letzten Runde langsamer gefahren sein, um seinem Toyota-Teamkollegen Christopher Bell zu ermöglichen, Positionen auf der Strecke zu gewinnen.
- Ross Chastain und Austin Dillon wurden beschuldigt, die Strecke zu blockieren, um sicherzustellen, dass William Byron keine Plätze verliert—und ihn im Championship 4 zu halten.
Während Fahrer und Teams hohe Geldstrafen und Sperren für ihre Rollen in der Kontroverse erhielten, stellen die neuen Regeln sicher, dass OEMs ebenfalls Konsequenzen zu erwarten haben.
Die Zukunft der Integrität von NASCAR
Durch die Durchsetzung von Herstellerverantwortung macht NASCAR deutlich, dass Rennenmanipulation nicht toleriert wird. Diese Strafen könnten OEMs davon abhalten, in die Rennergebnisse einzugreifen, was ein kompetitiveres und faireres Rennumfeld schafft.
Werden diese neuen Regeln effektiv Rennenmanipulation eindämmen? Die 2025-Saison wird den ultimativen Test darstellen.