McLarens Andrea Stella schlägt Alarm in Bezug auf die F1-Sicherheit: „Wir müssen verantwortungsbewusst sein!“
In einem dramatischen Aufruf zum Handeln hat McLarens Teamchef Andrea Stella die Formel 1 und die FIA aufgefordert, dringende Sicherheitsprobleme direkt anzugehen. Während sich die Teams auf die Saison 2026 vorbereiten, haben kritische Änderungen bei den Startprotokollen Fragen und Bedenken bei Fahrern und Fans aufgeworfen.
Das Geplätscher aus der Testwoche in Bahrain wurde von den Herausforderungen dominiert, die ein Start aus dem Stand mit sich bringt. Da die MGU-H-Komponente aus den Antriebseinheiten gestrichen wurde, stehen die Fahrer nun vor der gewaltigen Aufgabe, den Turbo für unglaubliche zehn Sekunden hochzudrehen, um einen reibungslosen Start zu gewährleisten. Es ist ein Spiel mit hohen Einsätzen: Zu viel Turbo-Boost kann die Batterie überladen, während zu wenig die Fahrer auf der Startgeraden stranden lassen kann.
Während einer Simulation eines fiktiven Rennstarts wurde schmerzlich klar, dass nicht alle Fahrer auf das neue System vorbereitet sind. Bekannte Namen wie Oscar Piastri und Alex Albon hatten Schwierigkeiten, die neuen Herausforderungen zu meistern, was Ängste über das Potenzial für Chaos in den frühen Rennen aufwarf. Stellas Warnung ist deutlich: Während sich die Fahrer an diese neuen Methoden anpassen, schwebt das Risiko von Kollisionen aufgrund von steckengebliebenen Autos auf der Startgeraden in der Luft.
Stella äußerte seine Bedenken in einer offenen Medienrunde und sagte: „Dies ist ein größeres Interesse als jedes wettbewerbliche Interesse, daher denke ich, dass alle Teams und die FIA beim Thema der notwendigen Abläufe zum Rennstart Verantwortung übernehmen sollten.“ Der McLaren-Chef betonte die kritische Notwendigkeit eines zuverlässigen Ablaufs für den Rennstart und wies darauf hin, dass das Timing der Lichter ein entscheidender Faktor für einen sicheren Start ist. „Die Startaufstellung ist nicht der Ort, an dem man möchte, dass Autos langsam abheben,“ insistierte er.
Doch die Sicherheitsbedenken enden nicht an der Startlinie. Stella hat auch Überholmanöver als einen potenziellen Gefahrenpunkt hervorgehoben. Er warnt vor Szenarien, in denen hinterherfahrende Autos von einem plötzlich langsamer werdenden Spitzenfahrer überrascht werden könnten, um Energie zu sammeln – ein Vorfall, der zu katastrophalen Unfällen führen könnte, ähnlich dem Flugunfall von Mark Webber 2010 in Valencia. „Das wollen wir in der Formel 1 auf keinen Fall mehr sehen,“ stellte er emphatisch fest.
Mit den Augen der Rennwelt nun auf diesen entscheidenden Elementen – Rennstarts, Überholmanövern und Startverfahren – fordert Stella die gesamte F1-Community auf, die Sicherheit über den Wettbewerb zu stellen. Es ist ein Weckruf für den Sport, während er auf eine neue Ära zusteuert. Die Botschaft ist klar: Wenn die F1-Community nicht aktiv wird und diese drängenden Probleme angeht, könnten die Folgen gravierend sein.
Während der Countdown zur Saison beginnt, ist eines sicher: Die Sicherheit muss Vorrang haben. Wird die FIA Stellas Aufruf zur Verantwortung Gehör schenken und sicherstellen, dass der Nervenkitzel des Rennens nicht auf Kosten der Leben der Fahrer geht? Nur die Zeit wird es zeigen, aber sowohl Fans als auch Wettbewerber beobachten dies genau.








