Red Bull Kontroversen: Max Verstappens stille Rebellion gegen die plötzliche Entlassung von Liam Lawson
Die Formel-1-Welt ist in Aufruhr, da Red Bulls neuester Fahrerwechsel die Fans und Insider die Entscheidungsfindung des Teams in Frage stellen lässt. In einem schockierenden Schritt gab Red Bull die Degradierung von Liam Lawson nach nur zwei Rennen in der Meisterschaft 2025 bekannt und ersetzte ihn durch Yuki Tsunoda. Diese Entscheidung hat eine Welle der Kritik ausgelöst, nicht zuletzt innerhalb der Reihen des Teams selbst.
Max Verstappens stiller Support für Lawson
Inmitten dieses Tumults drückte Red Bulls Starfahrer Max Verstappen subtil sein Missfallen aus, indem er einen Instagram-Beitrag des ehemaligen F1-Fahrers Giedo van der Garde likete. Der Beitrag bezeichnete Red Bulls Entscheidung als „näher an Mobbing oder Panik“ als an einem strategischen Schritt. Dieses virtuelle Nicken von Verstappen unterstreicht die Unzufriedenheit, die innerhalb des Teams bezüglich der Handhabung von Lawsons Karriere brodelt.
Liam Lawson: Eine Karriere ins Stocken geraten?
Liam Lawson, der in Shanghai offen zugab, dass seine Leistungen „nicht gut genug“ waren, fand sich nach nur zwei Rennen aus dem Red Bull-Sitz entfernt. Die Entscheidung wurde mit weit verbreitetem Unglauben aufgenommen, da viele glaubten, Lawson hätte eine längere Chance verdient, um seinen Wert zu beweisen. Prominente Persönlichkeiten, darunter David Coulthard und Guenther Steiner, sprachen sich dafür aus, Lawson in Suzuka eine weitere Chance zu geben, einer Strecke, auf der er zuvor Erfahrung hatte.
Red Bulls Rechtfertigung und Gegenreaktion
Christian Horner, der Teamchef von Red Bull, rechtfertigte die Entscheidung mit dem Hinweis auf eine „Fürsorgepflicht, um Lawson zu schützen und zu entwickeln“. Horner argumentierte, dass eine schnelle Entscheidung notwendig sei, um Lawson zu helfen, Erfahrung in einer vertrauten Umgebung mit Racing Bulls zu sammeln. Diese Erklärung hat jedoch wenig dazu beigetragen, die Kritik von Fans und Insidern zu dämpfen.
Helmut Marko, eine weitere hochrangige Figur im Team, schüttete Öl ins Feuer, indem er Lawsons anfängliche Beförderung als „Fehler“ bezeichnete. Van der Gardes Instagram-Beitrag fand bei vielen Anklang, indem er die Situation mit „Mobbing“ verglich und Lawson aufforderte, den Kopf hochzuhalten und seine Kritiker eines Besseren zu belehren.
Innere Quellen und Verstappens Bedenken
Berichten zufolge ist Verstappen nicht allein in seiner Unruhe. Quellen aus dem Umfeld von Red Bull haben enthüllt, dass Verstappen mit der Behandlung von Lawson unzufrieden ist und befürchtet, es könnte die vielversprechende Karriere des jungen Fahrers „ruinieren“. Verstappens indirekte Kommentare beim Großen Preis von China deuteten darauf hin, dass das Auto, und nicht Lawsons Fähigkeiten, für seine schwache Leistung verantwortlich sein könnte.
Verstappen wies darauf hin, dass das Red Bull Auto besonders schwierig zu fahren ist, und deutete an, dass Lawson in einem anderen Fahrzeug besser abschneiden könnte. Er zog Vergleiche zu früheren Saisons und bemerkte, dass der Abstand zwischen Lawson und Tsunoda nicht signifikant genug war, um eine so drastische Entscheidung zu rechtfertigen.
Der Weg vorwärts für Lawson und Tsunoda
Während sich der Staub legt, kehrt Liam Lawson zu Racing Bulls zurück, während Yuki Tsunoda in den begehrten Red Bull Sitz einsteigt. Die F1-Gemeinschaft beobachtet gespannt, wie sich das Drama entfaltet, und ist neugierig, wie sich diese Entscheidung langfristig auswirken wird. Für den Moment bleibt das Augenmerk auf Red Bull gerichtet, während Fragen über ihre strategischen Entscheidungen und die Auswirkungen auf die Karrieren ihrer Fahrer im Raum stehen.