Mattias Ekström schockiert die Dakar Rally-Welt mit dem Triumph in der siebten Etappe, während Henk Lategan verunglückt und brennt!
In einer elektrisierenden Wendung während der siebten Etappe der prestigeträchtigen Dakar Rally tauchten Mattias Ekström und Beifahrer Emil Bergkvist aus dem Staub und Chaos auf, um einen unerwarteten Sieg zu erringen, der sowohl Fans als auch Konkurrenten in einen Zustand des Unglaubens versetzte. Die Etappe, die sich über 459 km von Riyadh nach Wadi Ad Dawasir erstreckte, war eine Achterbahnfahrt, die alle in Atem hielt.
Als die Uhr heruntertickte und die Rallyeautos durch die Wüste rasten, war es ein nervenaufreibendes Duell, das mehr wie ein hochoktaniger WRC-Sprint als ein Marathon-Ausdauertest wirkte. Mit den zehn besten Konkurrenten, die am 60-km-Marke nur durch 61 Sekunden getrennt waren, war die Spannung spürbar. Ekström hielt zunächst einen knappen Vorsprung von 30 Sekunden gegenüber dem Südafrikaner Henk Lategan, der seinen Gazoo Racing W2RC Hilux aufheizte und sich darauf vorbereitete, voranzustürmen.
Als sie bei km 107 ankamen, hatte Lategan die Führung übernommen und seinen Vorsprung auf 58 Sekunden gegenüber dem unermüdlichen Schweden ausgebaut. Der Südafrikaner zeigte keine Anzeichen von Verlangsamung, und sein Vorsprung wuchs bis km 155 auf beeindruckende 1 Minute und 44 Sekunden an. Doch gerade als es schien, als wäre Lategan auf einem klaren Weg zum Sieg, fand Ekström seinen Rhythmus und begann, Zeit gutzumachen, wodurch der Abstand bis km 295 auf nur noch 27 Sekunden schrumpfte.
In einer dramatischen Wendung der Ereignisse übernahm Lategan bei km 375 wieder die virtuelle Gesamtführung, doch das Schicksal hatte andere Pläne. Die letzten 42 km kehrten das Rennen auf den Kopf, als Lategan auf einen schockierenden 13. Platz zurückfiel und mit erstaunlichen 8½ Minuten Rückstand hinter Ekstroms Ford Raptor zurückblieb. Die Einzelheiten zu Lategans Niedergang bleiben unklar, aber die Auswirkungen sind eindeutig – seine Träume von Ruhm sind zerplatzt.
Aktuell hält Nasser Al-Attiyah weiterhin die Gesamtführung, trotz eines weniger als glänzenden 11. Platzes heute. Ekstroms beeindruckende Leistung katapultiert ihn auf den zweiten Platz, nur 4 Minuten und 47 Sekunden hinter Al-Attiyah, während Lategan auf einen prekären vierten Platz abrutscht, nur sechs Sekunden hinter dem formidable Duo Nani Roma und Alex Haro.
Der Kampf um das Podium war hart, mit einem spannenden Wettkampf zwischen Lucas Moraes (Dacia Sandrider), Joao Ferreira, Toby Price (Toyota Hilux) und Mitch Guthries Raptor. Bemerkenswerterweise lagen diese vier beim Annähern an die letzte Etappe nur dramatische 61 Sekunden auseinander, aber Ferreira ging als Sieger hervor und sicherte sich den zweiten Platz mit einem knappen Vorsprung von 28 Sekunden vor Guthrie. Price und Moraes komplettierten die Top fünf und zeigten, wie wettbewerbsfähig diese Etappe wirklich war.
Im Hintergrund des Chaos kämpften Legenden wie Sebastien Loeb und Seth Quintero tapfer und belegten die Plätze sechs und sieben, wobei die beiden nur fünf Sekunden auseinander lagen. Mathieu Serradori schaffte es, den achten Platz in seinem Century Racing CR-7 zu sichern, während Carlos Sainz und Nani Roma zur Dominanz von Ford beitrugen, indem sie den neunten und zehnten Platz belegten.
Luciano Benavides zeigte seine unaufhaltsame Geschwindigkeit und absolvierte die Etappe in nur vier Stunden, während Edgar Canet und Adrien Van Beveren fast fünf Minuten hinterherhinkten. Die Gesamtwertung bleibt an der Spitze unverändert, mit Daniel Sanders, der das Feld anführt, gefolgt von Ricky Brabec, der 4 Minuten und 25 Sekunden zurückliegt.
Während der Staub sich auf dieser monumentalen Etappe legt, ist eines klar: Die Dakar Rally ist so unberechenbar wie eh und je, und der Kampf um die Krone ist längst nicht vorbei. Mit jeder Wendung steigen die Einsätze, und die Aufregung intensiviert sich nur, während wir dem nächsten spannenden Kapitel dieses legendären Rennens entgegenblicken!








