Lewis Hamilton in der Oscar-Diskussion für F1-Film übergangen: Was ist passiert?
In einer schockierenden Wendung, die Fans und Brancheninsider in Aufregung versetzt hat, ist der Ferrari F1-Star Lewis Hamilton bemerkenswert von der Liste der Produzenten ausgeschlossen worden, die für den von der Kritik gefeierten F1-Film, der in dieser Awards-Saison Wellen schlägt, geehrt werden. Trotz vier Oscar-Nominierungen—darunter die begehrte Auszeichnung für den besten Film—hat Hamiltons Auslassung Fragen aufgeworfen, insbesondere angesichts seines bedeutenden Beitrags hinter den Kulissen des Films.
Der Blockbuster, der im Sommer 2025 in die Kinos kam, ist nicht nur der erfolgreichste Film in Brad Pitts illustrem Karriere, sondern auch ein monumentaler Erfolg für die Welt des Motorsports auf der großen Leinwand. Der Film, der sich um den fiktiven, im Ruhestand befindlichen Rennfahrer Sonny Hayes—dargestellt von Pitt—dreht, der mit dem neuen APX GP-Team auf die Strecke zurückkehrt, hat das Publikum weltweit begeistert, über 631 Millionen Dollar eingespielt und ist Apples erfolgreichster Filmstart geworden.
Trotz des rasant steigenden Erfolgs des Films war Hamiltons Name auffällig abwesend in einer kürzlichen Ankündigung in den sozialen Medien, die die Oscar-Nominierungen detaillierte. Während der Beitrag stolz andere Produzenten wie Pitt, Chad Owen, Dede Gardner, Jeremy Kleiner, Joseph Kosinski und Jerry Bruckheimer auflistete, wurde Hamilton und anderen lediglich als „Produzenten“ bezeichnet, ohne die Anerkennung, die sie verdienen. Diese Übergehung hat eine Diskussion unter Fans und Kritikern entfacht, die die Gründe für ein solches Versäumnis hinterfragen.
Die Erzählung des Films hat Interesse und Debatten ausgelöst, insbesondere hinsichtlich der Darstellung von Hayes, der als über 60-jähriger Rennfahrer gezeigt wird, der in die hochoktanige Welt der Formel 1 zurückkehrt. Eine solche Prämisse hat zu Skepsis geführt, wobei der F1-Fahrer Carlos Sainz zu denjenigen gehört, die Bedenken hinsichtlich der Glaubwürdigkeit äußern. Dennoch haben die Zuschauer den Film angenommen und seine aufregende Darstellung des Rennsports sowie seine emotionale Tiefe gefeiert.
Während die Awards-Saison an Fahrt gewinnt, liegen alle Augen auf der Möglichkeit, dass Hamilton für seine Produktionsanstrengungen Anerkennung erhält. Auch wenn er diesmal möglicherweise keine Oscar-Nominierung erhalten hat, gibt es viele Spekulationen über die Zukunft der Filmreihe. Regisseur Joseph Kosinski deutete die Möglichkeit einer Fortsetzung mit dem Titel „F2“ an und reizte die Fans mit der Idee, was Sonny Hayes und das APX GP-Team in der Zukunft erwartet. „Wir sind in der Phase, in der wir einfach träumen, wie das nächste Kapitel für Sonny Hayes aussehen könnte“, bemerkte Kosinski und deutete an, dass der begeisterte weltweite Empfang des ersten Films Türen für weiteres Geschichtenerzählen geöffnet hat.
Mit Berichten über laufende Gespräche mit Apple-CEO Tim Cook ist die Vorfreude auf eine mögliche Fortsetzung spürbar. Der Titel „F2“ könnte jedoch ein Namensdilemma darstellen, da er direkt mit der Nachwuchsserie der Formel 1 für Juniorfahrer korreliert.
Während der F1-Film weiterhin die Schlagzeilen und die Auszeichnungskreise dominiert, wirft die Ausschluss von Hamilton aus der Liste der Produzenten wichtige Fragen zur Anerkennung in kreativen Gemeinschaftsprojekten auf. Wird dieses Versäumnis in Zukunft angesprochen, oder werden Hamiltons Beiträge im Schatten der Hollywood-Auszeichnungen bleiben? Eines ist sicher: Die Welt der F1 und ihre filmischen Darstellungen beginnt gerade erst, ihre Motoren zu starten.








