Legacy Motor Club sorgt in der Rennwelt für Schlagzeilen, da sie rechtliche Schritte gegen Rick Ware Racing einleiten. Der Club hat eine Klage eingereicht, in der behauptet wird, dass Rick Ware Racing versucht, sich unrechtmäßig aus einem Deal zurückzuziehen, der den Verkauf eines seiner Charters an das von Jimmie Johnson geleitete Team betrifft.
Die Klage, die beim Mecklenburg County Clerk of Superior Courts eingereicht wurde, behauptet, dass Rick Ware Racing ein Dokument unterzeichnet hat, in dem sie zustimmen, ein Charter an Legacy Motor Club zu verkaufen, sich jedoch nun weigert, die Vereinbarung einzuhalten. Die Spannungen zwischen den beiden Parteien sind hoch, wobei Legacy Motor Club ihre Frustration mit den Worten ausdrückt: „Genau in dem Moment, in dem Legacy einen Weg nach vorne geebnet hat, hat RWR geflaggt und herumgefuchtelt.“
Rick Ware Racing, bekannt dafür, Cody Ware als ihren einzigen Vollzeitfahrer einzusetzen, der derzeit am Ende der Meisterschaftswertung steht, wird vorgeworfen, „finanziell angespannt“ zu sein und ohne den Verkauf eines seiner Charters nicht auf dem Niveau der Cup Series konkurrieren zu können. Legacy Motor Club hingegen möchte seine Präsenz in der Cup Series ausbauen, indem sie für die Saison 2026 einen dritten Vollzeiteintrag hinzufügen.
Mit nur 36 verfügbaren Charters in der NASCAR Cup Series hat jedes Charter einen enormen Wert, der oft zwischen Teams für Millionen von Dollar gehandelt wird. Der Rechtsstreit zwischen Legacy Motor Club und Rick Ware Racing wirft ein Licht auf die erbarmungslose Natur der Rennindustrie, in der Deals im Wert von Millionen gemacht und gebrochen werden.
Als Reaktion auf die Klage sucht Legacy Motor Club eine einstweilige Verfügung und eine vorläufige einstweilige Verfügung gegen Rick Ware Racing, um ihre rechtlichen Ansprüche über das umstrittene Charter durchzusetzen. Die Rennwelt beobachtet nun gespannt, wie sich diese beiden Parteien in einem Rechtsstreit gegenüberstehen, der weitreichende Auswirkungen auf den Sport haben könnte.