Titel: Juan Pablo Montoya kritisiert Sergio Perez scharf für kühn kritische Äußerungen über Red Bull
In einer hitzigen Reaktion, die Wellen in der Motorsportgemeinschaft geschlagen hat, hat der ehemalige Formel-1-Star Juan Pablo Montoya eine klare Position gegen Sergio Perez bezogen. Der mexikanische Fahrer, der am Ende der Saison 2024 turbulent aus Red Bull Racing ausschied, hat mit seinen offenen Bemerkungen über das Team, das ihn einst zum Sieg führte, für Schlagzeilen gesorgt. Doch Montoya hält sich nicht zurück; er glaubt, dass Perez mit seinen jüngsten Kommentaren möglicherweise eine Grenze überschritten hat.
Während eines Auftritts im Cracks-Podcast ließ Perez keine Zweifel an seinen Erfahrungen mit Red Bull, insbesondere hinsichtlich der Bevorzugung seines Teamkollegen Max Verstappen, aufkommen. Seine Beschwerden sorgten für Aufsehen, zumal Perez selbst fünf Rennsiege mit dem Team erzielt hat. Montoya, der von 2001 bis 2006 an der Spitze des Motorsports konkurrierte, stellte jedoch in Frage, ob Perez‘ Kritiken gerechtfertigt seien.
In seinem eigenen Podcast, MontoyAS, sagte die kolumbianische Rennlegende: „Wenn man es aus der Perspektive eines mexikanischen Perez-Fans betrachtet, könnte man argumentieren, dass Red Bull ihn nicht ganz fair behandelt hat. Aber wie er selbst sagte, wusste er, worauf er sich einlässt.“ Montoyas Worte trafen ins Schwarze und lenkten die Aufmerksamkeit auf die harte Realität der Formel 1; Teams haben den Ruf, gnadenlos zu sein, und Perez‘ Erfolg kann nicht ignoriert werden. „Unfair oder nicht, Red Bull hat ihm geholfen, fünf Siege zu erringen. Wie viel kann man sich da beschweren?“, fügte er hinzu und stellte die Erzählung von Perez in Frage.
Montoya elaborierte weiter und erwähnte die gemischten Erfahrungen, die Perez während seiner Zeit bei Red Bull gemacht hat. „Am Ende kann man sich darüber beschweren, dass das Auto manchmal unfahrbar war, aber es gab auch viele gute Dinge. Red Bull hat ihm auch viele Möglichkeiten gegeben. Wenn er sich im Auto wohlfühlte, machte er einen ausgezeichneten Job.“ Diese Bemerkungen heben die Komplexität der Situation hervor, in der Siege oft von Frustrationen überschattet werden.
Während Perez sich auf eine dramatische Rückkehr zur Formel 1 mit Cadillac vorbereitet, nach einem Jahr außerhalb des Sports, könnten seine Kommentare die Situation weiter komplizieren. Der 36-Jährige wird mit Valtteri Bottas zusammenarbeiten und hat bereits mit dem amerikanischen Team getestet, nachdem er Runden in einem geliehenen Ferrari SF-23 in Imola gedreht hat. Doch während Montoyas Worte im Hintergrund widerhallen, bleibt die Frage: Wird Pereza’s Kühnheit ihm nützen oder wird sie ihn in seinem neuen Kapitel verfolgen?
Die Motorsport-Welt beobachtet aufmerksam, während Sergio Perez sich darauf vorbereitet, die Arena wieder zu betreten, aber eines ist klar: Die Beziehung zwischen Fahrern und ihren Teams ist von Spannungen geprägt, und das Aussprechen kann Konsequenzen haben. Montoyas Kritik dient als eindringliche Erinnerung an den Balanceakt, den Fahrer zwischen Dankbarkeit und Ehrlichkeit in einem gnadenlosen Sport vollziehen müssen. Wird Perez mit Cadillac Erfolg haben, oder wird seine offene Art zu einer Belastung werden? Nur die Zeit wird es zeigen.








