Die Beförderung des Red Bull-Junioren Isack Hadjar in die Welt der Formel 1 war laut dem Teamchef der Racing Bulls, Laurent Mekies, eine „natürliche Wahl“. Die Entscheidung fiel leicht, nachdem Red Bull sich nach dem Ende der F1-Saison 2024 von Sergio Perez getrennt hatte.
Die in Milton Keynes ansässigen Red Bull finalisierten schnell ihr Aufgebot über zwei Teams hinweg und holten Liam Lawson an Bord, um 2025 an der Seite von Max Verstappen zu fahren. Die Frage, wer Yuki Tsunoda bei den Racing Bulls begleiten würde, wurde mit der Verpflichtung von Hadjar, dem Vize-Meister der Formel 2 2024, beantwortet. Diese Entscheidung fiel innerhalb weniger Tage zu Beginn der Off-Season und fügte das letzte Puzzlestück zum Red Bull-Rätsel hinzu.
Mekies, der mit ausgewählten Medienvertretern vor F1 75 sprach, erklärte, dass Hadjar eine offensichtliche Auswahl war. Er war der nächste Kandidat aus dem Red Bull-Juniorenprogramm. Mekies sagte: „Der natürlichste Teil des Prozesses war es, Isack zu verpflichten. Er war ganz klar der nächste in der Reihe im Hinblick auf das Red Bull Young Drivers Programm.“
Mekies erläuterte weiter ihr langjähriges Interesse an Hadjar und wie sie seine Karriere schon eine ganze Weile verfolgt hatten. Die Entscheidung, ihn an Bord zu holen, war für die Eingeweihten keine Überraschung, da es eine „einfache“ Entscheidung war.
Für Hadjar war der Weg, ein F1-Fahrer für die Racing Bulls zu werden, jedoch nicht so geradlinig. Mitten im Titelkampf der F2 war Hadjar in Ungewissheit gelassen worden, wann der Anruf kommen würde. Er gab zu, dass es nicht einfach war, im Dunkeln gelassen zu werden. „Ich habe offiziell nach Abu Dhabi erfahren. Als ich zum Reserveteam aufstieg, war ich einfach darauf konzentriert, diesen F2-Titel zu gewinnen und in dieser neuen Umgebung zu lernen“, sagte er.
Trotz eines herzzerreißenden Endes seiner F2-Titelherausforderung hat Hadjar schnell größere Ambitionen entwickelt. Seine F2-Titelhoffnungen wurden in der letzten Runde zunichtegemacht, als er an der Startlinie stehen blieb und den Titel an Gabriel Bortoleto verlor. Dennoch lässt sich Hadjar nicht entmutigen und richtet seinen Fokus fest auf den Gipfel des Sports. Er erklärte kühn: “Ja, mein Ziel ist es nicht, F2-Meister zu werden, sondern F1-Weltmeister, also geht es mir gut.”
Mit seiner klaren Entschlossenheit ist Hadjar zweifellos ein aufstrebender Stern in der Formel-1-Arena. Während er sich auf sein Debüt in der Elite-Motorsportmeisterschaft vorbereitet, werden Fans und Kritiker gleichermaßen gespannt auf seine Leistung achten.