Isack Hadjar: Aufstrebender Stern oder drohende Katastrophe in der F1?
In einer verblüffenden Wendung in der Welt der Formel 1 ist Isack Hadjar als eines der am meisten diskutierten Talente der Saison 2025 aufgetaucht. Dieser junge französische Fahrer hat die Erwartungen übertroffen und sich einen begehrten Platz bei Red Bull Racing neben dem legendären Max Verstappen gesichert, einem Fahrer, der seit 2020 seine Konkurrenz vernichtet. Aber ist diese Beförderung ein Segen oder ein Fluch für Hadjar?
Die beispiellose Herausforderung vor ihm
Hadjar befindet sich in einem Spiel mit hohen Einsätzen, in dem der Druck spürbar ist. Mit Verstappen an seiner Seite steht er vor der monumentalen Aufgabe, mit dem besten Fahrer im Sport heute Schritt zu halten. Frühere Teamkollegen wie Alex Albon, Sergio Pérez, Liam Lawson und Yuki Tsunoda sind in dieser herausfordernden Arena alle gescheitert. Die Erwartungen sind himmelhoch, und die Beobachtungen werden unbarmherzig sein.
Trotz der einschüchternden Herausforderung strahlt Hadjar Selbstvertrauen aus. Er beschreibt seinen Übergang zu Red Bull Racing als „natürlich und positiv“ und lobt Verstappens Offenheit sowie die etablierten technischen Beziehungen, die er im Laufe der Jahre aufgebaut hat. Nachdem er an freien Trainings und Simulatorarbeiten mit dem Team teilgenommen hat, ist Hadjar mit der Red Bull-Umgebung vertraut. Sein Verhältnis zum Engineering-Team ist ein bedeutender Vorteil, insbesondere mit Laurent Mekies, seinem ehemaligen Chef bei Racing Bulls, der jetzt an der Spitze steht.
Ein Debüt, das man sich merken sollte – oder vergessen?
Der junge Franzose erinnert sich an sein Achterbahn-Debüt in Melbourne, wo ein Vorfall vor dem Rennen das Erlebnis trübte. Dennoch lässt sich Hadjar nicht entmutigen und hat sein Ziel fest im Blick, seine Lernkurve zu maximieren und die technische Ausrichtung des Teams zu verfeinern. Sein Ehrgeiz ist klar – er strebt an, in dieser Saison seinen ersten Formel-1-Sieg zu erringen.
In einer exklusiven Erklärung während der Vorsaison-Tests in Bahrain lobte Hadjar seine Zusammenarbeit mit dem viermaligen Weltmeister und sagte: „Die Zusammenarbeit mit Max war fantastisch – er war bisher sehr offen, was großartig ist, um ihn an meiner Seite zu haben.“ Er betonte sein Gefühl der Vertrautheit mit dem Team und sagte: „Ich habe nicht das Gefühl, dass ich in ein neues Team eintrete. Ich bin seit 2021 Teil dieses Programms, und der Übergang war unglaublich reibungslos.“
Die Einsätze waren noch nie so hoch
Doch der Weg zum Erfolg ist mit Unsicherheiten behaftet. Die jüngsten Abgänge von Schlüsselpersonen wie Christian Horner und Helmut Marko haben die Grundfesten des Red Bull-Teams erschüttert. Wird diese neue Atmosphäre das Wachstum eines jungen Fahrers fördern oder wird sie den Druck auf Hadjar erhöhen? Die Realität ist, dass er auf seine eigene Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit angewiesen sein muss, um den sogenannten „Zweiten-Platz-Fluch“, der das Team verfolgt, zu brechen.
Hadjars mentale Stärke wird wie nie zuvor auf die Probe gestellt, aber er hat das Potenzial, die stabilisierende Kraft zu sein, nach der Red Bull schon lange sucht. Das Versprechen, das er 2025 zeigte, deutet darauf hin, dass er sehr wohl der Fahrer sein könnte, der das Schicksal des Teams wendet. Auch wenn er Verstappen nicht sofort herausfordern mag, könnte sein schrittweiser Ansatz ihn näher an den Gipfel des F1-Rennsports bringen.
Die Welt wird genau zuschauen, während Isack Hadjar sich auf diese aufregende, aber gefährliche Reise begibt. Wird er der Herausforderung gewachsen sein und seinen Platz in den Annalen der Formel 1 Geschichte festigen, oder wird das Gewicht der Erwartungen ihn in die Tiefen der Verzweiflung ziehen? Nur die Zeit wird es zeigen.








