Max Verstappens neuer Teamkollege hat einen Albtraum-Crash erlebt: Ist seine Saison 2026 schon vorbei?
Die Spannung im Red Bull Racing-Team ist spürbar, während der Countdown zur Formel-1-Meisterschaft 2026 intensiver wird. Mit dem australischen Grand Prix, der nur noch wenige Wochen entfernt ist, kämpft einer von Verstappens neuesten Verbündeten, Isack Hadjar, mit einer Krise, die seine gesamte Saison gefährden könnte. Ein katastrophaler Crash während der Testfahrten in der Vorsaison hat den jungen Fahrer erschüttert und lässt ihn fürchten, dass seine Träume vom Erfolg in einem Augenblick zunichtegemacht worden sein könnten.
Die F1-Landschaft unterliegt einem seismischen Wandel, da neue Vorschriften die Chassis- und Motorenrahmen des Sports revolutionieren. Dieses Jahr markiert eine der bedeutendsten Überholungen der jüngeren Geschichte, die den Fokus auf elektrische Energie legt und die Anpassungsfähigkeit der Fahrer auf die ultimative Probe stellt. Doch selbst ein erfahrener Champion wie Max Verstappen hat Frustrationen über die steile Lernkurve geäußert, die mit diesen Veränderungen verbunden ist. Wenn der vierfache Champion Schwierigkeiten hat, was bedeutet das dann für den 21-jährigen Hadjar, der unter immensem Druck steht, sich zu beweisen?
Hadjars Vorsaison begann auf die schlimmste denkbare Weise, als er am zweiten Tag einer fünf-tägigen Testsession in Barcelona den RB22 crashte. Der Schaden durch diesen einzigen Vorfall war enorm, geschätzt auf über 514.000 Dollar. Dieser Crash stoppte nicht nur die Shakedown-Pläne des Teams, sondern verzögerte auch Verstappens mit Spannung erwartete Rückkehr auf die Strecke. In einem Sport, in dem jede Sekunde zählt, können solche Rückschläge katastrophal sein.
Als er über den Unfall nachdachte, teilte Hadjar seine rohen Emotionen. „Als ich den Unfall hatte, dachte ich sofort an Pierre [Gasly]. Ich ging auf Twitter, las alles und dachte, ich wäre für die ganze Saison ruiniert“, gestand er. Sein Verweis auf Gasly ist aufschlussreich – Gasly war einst ein Opfer des berüchtigten ‚Zweiten Fahrers Fluchs‘ von Red Bull, ein Schicksal, das Hadjar leicht treffen könnte, wenn er nicht liefert.
Die Geschichte des zweiten Sitzes von Red Bull ist gespickt mit Opfern. Seit Verstappens Aufstieg zur Prominenz im Jahr 2016 hat das Team eine Reihe von Fahrern durchlaufen, die alle Schwierigkeiten hatten, den hohen Erwartungen des Teams gerecht zu werden. Nachdem Daniel Ricciardo gegangen war, um dem Schatten von Verstappen zu entkommen, wurde Gasly befördert, aber schnell degradiert, nachdem er nicht liefern konnte. Das Muster setzte sich mit Alex Albon, Sergio Perez und jetzt Liam Lawson fort, der kaum zwei Rennwochenenden überstand, bevor er durch Yuki Tsunoda ersetzt wurde. Hadjar steht nun am Abgrund; wird er das nächste Opfer dieses unerbittlichen Zyklus sein?
Während die Tage bis zum Saisonauftakt 2026 vergehen, wächst der Druck nicht nur auf Hadjar, sondern auf das gesamte Red Bull-Team. Mit den Einsätzen höher als je zuvor wird jeder Moment auf der Strecke zählen. Wird Isack Hadjar der Herausforderung gewachsen sein und die Erwartungen übertreffen, oder wird er eine weitere Statistik in Red Bulls turbulenter Geschichte werden? Die F1-Welt schaut zu, und die Antwort könnte den Verlauf seiner Karriere für immer verändern.








