Titel: Red Bulls Albtraum geht weiter: Hadjar kritisiert „unbeherrschbaren und gefährlichen“ RB22 nach desaströsem Großen Preis von Japan
In einer schockierenden Wendung der Ereignisse hat Isack Hadjar, der aufstrebende Star von Red Bull Racing, eine Welle der Kritik an dem kämpfenden RB22 des Teams losgelassen, nachdem er eine düstere Leistung beim Großen Preis von Japan gezeigt hat. Der junge franco-algerische Fahrer, der offen über seine Frustrationen gesprochen hat, hielt nicht zurück und beschrieb das Fahrzeug als „unbeherrschbar“ und sogar „gefährlich“.
Während die Formel-1-Saison bis zum Großen Preis von Miami im Mai eine längere Pause einlegt, sieht sich das Red Bull-Team mit einer ernsthaften Krise konfrontiert. Die Saison begann für das powerhouse-Team auf einem niedrigen Punkt, als der amtierende viermalige Weltmeister Max Verstappen in Australien kaum einen sechsten Platz erreichte. Dies brachte den niederländischen Fahrer dazu, die neuen Autos offen zu hinterfragen und sogar über einen Rücktritt nachzudenken.
Hadjars Leistung spiegelte die Schwierigkeiten des Teams wider. Nachdem er in China nur einen achten Platz erreicht hatte, fiel er in Japan auf den 12. Platz und blieb damit im gleichen Punktestand in der Meisterschaft. Nach dem Rennen kochte seine Frustration über, als er offen über den Zustand des RB22 sprach: „Wir hatten kein gutes Tempo – wir hatten erwartet, dass es herausfordernd sein würde, aber es war schlimmer als an den vorherigen Tagen des Wochenendes. Es war wirklich unbeherrschbar, sogar gefährlich. Das machte die Dinge sehr kompliziert.“
Der 21-jährige Fahrer äußerte ernsthafte Bedenken hinsichtlich des Chassis und erklärte: „Wir haben ein gutes Antriebseinheit, der Motor ist in Ordnung; es ist nur das Chassis, das schrecklich und langsam in den Kurven ist.“ Hadjars drastische Einschätzung läutet Alarmglocken im Red Bull-Lager, einem Team, das lange Zeit mit Erfolg gleichgesetzt wurde.
Zusätzlich zum Chaos offenbarte Hadjar während des Rennens besorgniserregende Probleme mit der Batterie des Autos, was ihn machtlos fühlte: „Ich muss verstehen, warum die Batteriesituation so früh auftrat. Ich war in der achten Position gut platziert. Der Plan war, mit Pierre (Gasly) zu kämpfen, was wir auch taten, aber alles brach mit der leeren Batterie zusammen. An diesem Punkt ist man einfach hilflos.“
Dieser letzte Ausbruch von Hadjar unterstreicht einen aufkommenden Sturm innerhalb von Red Bull Racing, während sie weiterhin mit tiefgreifenden technischen Herausforderungen kämpfen. Mit der Uhr, die auf den Miami Grand Prix heruntertickt, fragen sich Fans und Experten gleichermaßen: Kann Red Bull diese Krise überwinden, oder sind sie zum weiteren Unheil verurteilt? Der Druck ist hoch, und das Scheinwerferlicht strahlt hell auf eines der geschichtsträchtigsten Teams der F1, während sie sich durch eine ihrer herausforderndsten Phasen navigieren.








