Red Bull Racing sieht sich beim Großen Preis von Japan beispiellosem Tumult gegenüber: Isack Hadjar äußert sich!
In einer schockierenden Wendung der Ereignisse findet sich Red Bull Racing während des Großen Preises von Japan in den Tiefen des Formel-1-Mittelfelds wieder, eine Situation, die sowohl das Team als auch seinen neuen Starfahrer Isack Hadjar völlig perplex zurücklässt. Trotz hoher Erwartungen wird Hadjar von einem ernüchternden achten Platz starten, der erschreckende 1,2 Sekunden hinter der Bestzeit von Pole-Setter Kimi Antonelli liegt. Doch das eigentliche Drama entfaltet sich mit dem viermaligen Weltmeister Max Verstappen, der einen katastrophalen Ausstieg aus Q2 erlitt und schockierend auf dem 11. Platz qualifiziert wurde. Verstappen selbst hat ernsthafte Bedenken geäußert und unmissverständlich erklärt, dass „etwas nicht stimmt“ mit dem RB22, den er als „völlig unfahrbar“ bezeichnete.
Diese trübe Leistung folgt auf einen katastrophalen Auftritt in China, wo Red Bull im Sprint keine Punkte erzielen konnte und im Hauptrennen lediglich vier Punkte holte. Hadjar, der den achten Platz belegte, erlebte Verstappens Ausfall aufgrund eines mechanischen Problems, was das Gefühl der Dringlichkeit im Team verstärkte. Zunächst hatte der Auftakt in Melbourne Hoffnung geweckt, als Hadjar sich den dritten Platz sicherte, bevor er einen Motorschaden erlitt, während Verstappen den sechsten Platz belegte. Die Ereignisse in Japan haben jedoch schmerzhaft deutlich gemacht, dass die positiven Vibes aus Australien lediglich eine flüchtige Illusion waren.
Als er gefragt wurde, ob das Team ein Gespür für die notwendige Richtung hat, um wieder wettbewerbsfähig zu werden, war Hadjars Antwort deutlich: „Nein, im Moment nicht. Was wir an diesem Wochenende sehen, macht keinen Sinn.“ Dieses eindeutige Eingeständnis spiegelt den turbulenten Start in die Saison 2025 wider, als der RB21 für seine Unberechenbarkeit berüchtigt war und erst nach Mid-Season-Upgrades, die Verstappen zurück ins Titelrennen brachten, Form fand.
Das Ziel für 2026 war klar: ein Auto zu schaffen, das beiden Fahrern gerecht wird und eine benutzerfreundlichere Erfahrung bietet, anstatt ausschließlich Verstappens Leistung zu steigern. Doch die aktuelle Realität ist weit entfernt von dieser Vision. Anstatt gegen Giganten wie Mercedes, Ferrari und McLaren zu kämpfen, sieht sich Red Bull von Teams wie Alpine, Audi und ihrem eigenen Schwesterteam, den Racing Bulls, überholt.
„Es war sehr schwer zu fahren“, beklagte sich Hadjar und zog Vergleiche zum Modell des letzten Jahres. „Ich denke, das Auto vom letzten Jahr war schnell. Es war schwer zu fahren, aber schnell. Unser Auto [in 2026] ist schwer zu fahren und langsam, also brauchen wir mehr Effizienz. Runde für Runde, Session für Session, muss man immer raten, was man bekommt, also ist es nicht schön, sich aufzubauen.“
Die kritische Schwäche des RB22 liegt in seinem Gleichgewicht, einem entscheidenden Faktor in den anspruchsvollen Hochgeschwindigkeitskurven von Suzuka. Hadjar beschrieb offen die drastischen Veränderungen im Handling des Autos und sagte: „Es hat sich massiv im Vergleich zu FP3 verändert. In meiner ersten Runde dachte ich, ich würde sofort crashen. Es rutschte einfach überall; ich drehte das Lenkrad kaum.“ Trotz des Chaos gelang es Hadjar und dem Team, die Situation zu verbessern, aber die zugrunde liegenden Probleme bleiben offensichtlich.
„Wir haben keine Last. Das ist es. Es geht sehr schnell in die eine oder die andere Richtung“, erklärte Hadjar und betonte die frustrierende Unberechenbarkeit des Setups des RB22. „Wie ich sagte, war FP3 das Gegenteil des Gleichgewichts. Wir gehen in die Qualifikation, da ist es das andere herum.“
Während sich das Drama in Suzuka entfaltet, werden alle Augen auf Red Bull Racing gerichtet sein, um zu sehen, ob sie sich aus diesem Schlamassel befreien können oder ob sie weiterhin im Schatten der F1-Elite herumirren werden. Die Einsätze könnten für Hadjar und Verstappen nicht höher sein, während sie nicht nur um Punkte, sondern um Erlösung in einer Saison kämpfen, die eine verwirrende Wendung genommen hat.








