Honda Racing Corporation CEO, Koji Watanabe, hat klargestellt, dass das Schicksal von Yuki Tsunoda in der Formel 1 ausschließlich in den Händen des jungen japanischen Fahrers liegt. Trotz Hondas neuem Engagement mit Aston Martin in der F1-Weltmeisterschaft betonte Watanabe, dass Honda sich nicht in Tsunodas Zukunft bei Red Bull Racing einmischen wird.
Tsunoda hat kürzlich den Sprung ins Hauptteam von Red Bull geschafft, nachdem er mit Liam Lawson getauscht wurde, der in den ersten beiden Rennen der Saison nicht überzeugen konnte. Dieser Wechsel sorgte für Aufsehen bezüglich Tsunodas Position im Team, aber Watanabe betonte, dass die Entscheidung auf der Leistung basierte und Tsunoda weiterhin beweisen muss, dass er einen langfristigen Platz neben Max Verstappen sichern kann.
Da die Partnerschaft von Honda mit Red Bull in diesem Jahr zu Ende geht, erklärte Watanabe: „Er hat sich aufgrund seiner Leistung die Beförderung zu Red Bull verdient, also muss er weiterhin beweisen, dass er dort in den kommenden Jahren bleiben kann. Das Wichtigste ist sein eigener Wille – da er mit Red Bull weitermachen möchte, haben wir keinen Grund, uns einzumischen.“
Darüber hinaus wies Watanabe jegliche Beteiligung an der Entscheidung über den Fahrertausch zwischen Tsunoda und Lawson zurück. Er betonte die Bedeutung, dass Red Bull Entscheidungen unabhängig trifft und die besten Fahrer für ihr Team auswählt.
Tsunoda, ein Produkt von Hondas Nachwuchsfahrerprogramm, bereitet sich auf sein erstes Rennen mit Red Bull in Suzuka vor, das mit Hondas Heim-Grand-Prix zusammenfällt. Trotz des zusätzlichen Drucks sieht Tsunoda dies als einzigartige Gelegenheit, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und das Beste aus der Situation zu machen.
Mit Honda, das 2026 in ein neues Kapitel mit Aston Martin eintritt, sind alle Augen auf Tsunoda gerichtet, um zu sehen, ob er seine Position bei Red Bull Racing festigen und seinen Wert in den kommenden Rennen beweisen kann.