Red Bulls riskantes Glücksspiel: Liam Lawsons F1-Traum entgleitet
In einer dramatischen Wendung des Schicksals, die die Formel-1-Welt in Aufregung versetzt hat, hat Red Bulls Entscheidung, Liam Lawson in das Top-Team zu befördern, spektakulär nach hinten losgegangen. Von Insidern als „geschlagener Boxer“ beschrieben nach nur zwei Rennen in der Saison 2025, hat Lawsons rasche Degradierung eine intensive Debatte innerhalb der Motorsport-Community ausgelöst.
Schockierender Tausch: Tsunoda ersetzt Lawson
Der überraschende Schritt kam, nachdem Red Bull sich am Ende der Saison 2024 von dem erfahrenen Fahrer Sergio Perez getrennt hatte. Lawson, relativ unerfahren mit nur 11 Grands Prix auf seinem Konto, wurde ins Rampenlicht katapultiert. Zunächst als Ersatz für den verletzten Daniel Ricciardo 2023 und später, nachdem er ihn 2024 dauerhaft ersetzt hatte, schien Lawsons schneller Aufstieg vielversprechend. Doch seine Leistung in den Eröffnungsrennen der Saison 2025 erzählte eine andere Geschichte.
Unfähig, die frühen Qualifikationsrunden zu überstehen, und mit einem letzten Platz sowohl im China Sprint als auch im Großen Preis, hinterließ Lawsons Kampf Red Bull mit Zweifeln an ihrer Wahl. Helmut Marko, Red Bulls Senior Advisor, beschrieb Lawsons Situation als vergleichbar mit einem „geschlagenen Boxer“, der unter dem enormen Druck leidet, mit dem formidable Max Verstappen zusammenzuarbeiten.
Der Tsunoda-Faktor: Eine strategische Neubewertung
Yuki Tsunoda, ein Talent, das über vier Saisons bei Racing Bulls gefördert wurde, war zunächst zugunsten des weniger erfahrenen Lawson übersehen worden. Marko gab zu, dass Tsunodas frühere Inkonsistenz eine Rolle bei der Entscheidung spielte, aber Lawsons Unfähigkeit, mit dem Druck umzugehen, erwies sich als kritischer Fehlgriff.
„Yuki war zu inkonsistent, was uns dazu brachte, Lawson zu wählen,“ gestand Marko. „Doch von Tag eins in Australien an hatte Lawson Schwierigkeiten, unter Druck zu performen.“
Red Bulls brutale Entscheidung: Nicht die erste ihrer Art
Lawsons Dilemma ist nicht einzigartig in der Geschichte von Red Bull, die von kühnen, manchmal gnadenlosen Entscheidungen geprägt ist. Trotz herausfordernder Strecken in Melbourne und Shanghai, die Lawson unbekannt sind, entschied sich das Team für einen Wechsel. Christian Horner, der Teamchef von Red Bull, erklärte den Schritt als notwendige Maßnahme auf dem Weg zu ihrem Ziel, den Meistertitel zu gewinnen.
„Wir hatten zwei Ziele für 2025: den Weltmeistertitel der Fahrer zu verteidigen und den Konstrukteurs-Titel zurückzuerobern,“ präzisierte Horner. „Diese Entscheidung ist rein sportlich, um Liam zu schützen und für zukünftigen Erfolg zu entwickeln.“
Zurück auf vertrautem Terrain: Lawsons nächstes Kapitel
Als Lawson zu den Racing Bulls zurückkehrt, wird er mit dem Rookie-Sensation Isack Hadjar zusammentreffen, der bereits einen bemerkenswerten Start in seine F1-Karriere hingelegt hat. Dieser Übergang wird als Chance für Lawson angesehen, in einer vertrauten Umgebung wieder Fuß zu fassen.
Die schnelle Entscheidungsfindung von Red Bull hat erneut die unerbittliche Natur der Formel 1 hervorgehoben, wo Talent, Timing und Teamdynamik eine Karriere machen oder brechen können. Die Motorsportwelt wird genau beobachten, wie Lawson nach Erlösung strebt und Tsunoda seine lang ersehnte Gelegenheit bei Red Bull ergreift.