Guenther Steiners mutiger Abschied von Red Bull Racing: Ein lebensverändernder Schritt!
In einer überraschenden Offenbarung hat Guenther Steiner erklärt, dass sein Austritt aus dem Red Bull Formel 1-Team nicht nur ein Karriereschritt war, sondern das „beste, was ihm je passiert ist“. Dieser entscheidende Moment katapultierte ihn in die amerikanische Motorsport-Szene, wo er die Gelegenheit ergriff, Red Bulls Einstieg in die NASCAR zu etablieren – ein furchtloser Sprung, der seine berufliche Laufbahn neu definierte.
Steiners Abschied von Red Bull kam nach der Übernahme des Jaguar-Rennteams im Jahr 2005, wo er als technischer Betriebsleiter tätig war. Mit dem Eintreffen der F1-Designlegende Adrian Newey nur ein Jahr später fand sich Steiner jedoch in einem überfüllten Umfeld wieder und traf die mutige Entscheidung, in die Vereinigten Staaten zu wechseln. Der Schritt erwies sich als glücksbringend, da er bis 2008 die Rolle des technischen Direktors von Team Red Bull in der NASCAR übernahm.
Im Rückblick auf diesen monumentalen Wandel äußerte Steiner, dass der Abschied von Red Bull „perfekt für ihn gelaufen“ sei. Er erinnerte sich: „Es wurde überfüllt, und für mich, jetzt im Nachhinein betrachtet, war das mein Glücksmoment, als ich ging, denn es öffnete die Tür zu den Staaten.“ Sein Kindheitstraum, in Amerika zu leben, wurde Wirklichkeit, als er die Komplexität der Beantragung eines Arbeitsvisums meisterte. „Sobald ich hier war, kannst du mich jetzt nicht mehr loswerden!“ rief er aus und hob seine neu gewonnene Freiheit und Ambition hervor.
Steiner gründete ein Unternehmen für Verbundwerkstoffe, das unter seiner Führung florierte, 300 Mitarbeiter beschäftigte und sich erfolgreich in der Branche etablierte. Doch sein gewagtester Schritt kam, als er mit dem amerikanischen Geschäftsmann Gene Haas zusammenarbeitete, um das Haas F1-Team zu gründen. Rückblickend auf die Herausforderungen, denen er sich im wettbewerbsintensiven Umfeld der Formel 1 gegenübersah, erkannte Steiner, dass er, hätte er versucht, ein Team in Europa zu gründen, Schwierigkeiten gehabt hätte, Investoren zu finden.
In einer offenen Äußerung erklärte er: „Wenn ich dasselbe in Europa gemacht hätte, hätte ich nicht Erfolg gehabt, weil ich keinen Investor gefunden hätte.“ Er betonte die kulturelle Kluft, die seine Bemühungen hätte behindern können, und stellte fest: „Ich musste die amerikanische Kultur lernen, um jemanden zu finden, der dieselte Sprache spricht.“
Die Gründung des Haas F1-Teams im Jahr 2016 war nicht ohne Hürden. Steiner sah sich Skepsis von Bernie Ecclestone, dem damaligen kommerziellen Chef der Formel 1, gegenüber, der neuen Teams, die in den Sport eintraten, skeptisch gegenüberstand. „Der schwierigste Teil war, Bernie Ecclestone an Bord zu holen, ihn davon zu überzeugen,“ erinnerte sich Steiner und betonte den steinigen Weg, den er gehen musste, um Glaubwürdigkeit zu erlangen.
Mit der Unterstützung einflussreicher Persönlichkeiten wie Niki Lauda, Stefano Domenicali und Jean Todt konnte Steiner das Blatt wenden und die nötige Unterstützung sichern. „Es war der Moment, als Niki sagte: ‚Wenn Guenther es macht, wird alles gut,'“ teilte er mit und reflektierte über den entscheidenden Moment, der alles veränderte.
Trotz seiner Erfolge endete Steiners Amtszeit bei Haas 2023, als sein Vertrag nicht verlängert wurde und Ayao Komatsu die Rolle des Teamleiters übernahm. Er blickt jedoch mit einer Mischung aus Stolz und Bedauern auf seine Zeit im Amt zurück. Als die Popularität der Formel 1 in die Höhe schoss und die Teambewertungen in die Milliarden stiegen, erkannte Steiner: „Wenn ich gewusst hätte, dass die Teams innerhalb von fünf Jahren Milliarden Dollar wert sein würden, hätte ich mich offensichtlich wertvoller gemacht.“
Guenther Steiners Reise von Red Bull Racing an die Spitze von Haas F1 ist nicht nur eine Geschichte der beruflichen Entwicklung; sie ist ein Zeugnis für Resilienz, Anpassungsfähigkeit und das unermüdliche Streben nach Träumen. Während er in ein neues Kapitel seines Lebens eintritt, ist eines klar: Sein Abschied von Red Bull war nicht nur ein Lebewohl, sondern ein mutiger Sprung in eine Zukunft voller endloser Möglichkeiten.








