Der ehemalige Teamchef von AlphaTauri, Franz Tost, hat eine scharfe Einschätzung von Red Bulls Entscheidung, Liam Lawson zu befördern, abgegeben und erklärt, dass dem jungen Fahrer das natürliche Talent fehle, um mit seinem Teamkollegen Yuki Tsunoda mitzuhalten. Tost erklärte kühn: „Man kann ihm 100 Jahre geben, er wird nicht so schnell sein wie Yuki.“
Nach enttäuschenden Leistungen von Lawson in den ersten beiden Rennen der Saison führte Red Bull einen strategischen Fahrertausch durch und ersetzte Lawson durch den erfahreneren Tsunoda. Tost, eine erfahrene Persönlichkeit in der Formel 1, scheute sich nicht, Lawson’s Geschwindigkeit und Fähigkeiten im Vergleich zu Tsunoda zu kritisieren.
In einem kürzlichen Interview betonte Tost Tsunodas außergewöhnliche natürliche Geschwindigkeit und hob die Bedeutung von Konsistenz und emotionaler Kontrolle im Rennsport hervor. Obwohl er 2023 aus der Formel 1 zurückgetreten ist, bleibt Tosts Einsicht in Tsunodas Fahrstil wertvoll, da er das Potenzial des japanischen Fahrers lobte, im Sport erfolgreich zu sein.
Im Gegensatz zu Red Bulls Entscheidung, Lawson zu befördern, deutet Tosts direkte Bewertung darauf hin, dass der junge Fahrer einfach nicht auf dem Niveau von Tsunoda ist. Mit Tsunoda nun am Steuer erwartet das Team eine wettbewerbsfähigere Dynamik zwischen den Teamkollegen, was die Bühne für einen intensiven Wettkampf auf der Strecke bereitet.
Während Red Bull darauf abzielt, seine Dominanz in der Weltweiten Konstrukteursmeisterschaft zurückzuerobern, fügen Tosts kühne Bemerkungen dem laufenden Debatten über die Fahreraufstellung des Teams weiteres Brennmaterial hinzu. Die kommenden Rennen werden als Lackmustest dienen, um festzustellen, ob Tosts Vertrauen in Tsunodas Fähigkeiten gerechtfertigt ist oder ob Lawsons Abstieg ein Fehlgriff des Teammanagements war.