Flavio Briatores mutiger Schritt: Der Mercedes-Motoren-Deal, der die Zukunft von Alpine in der Formel 1 neu gestaltet!
Flavio Briatore sorgt erneut für Schlagzeilen in der hochoktanigen Welt der Formel 1. Der auffällige Italiener, bekannt für seine glänzende Vergangenheit mit Renault, hat eine monumentale Bedingung für seine Rückkehr in den Sport mit Alpine im Jahr 2024 aufgestellt: ein starkes Bekenntnis zu Mercedes-Benz-Antriebseinheiten! Das ist richtig, Briatores Ultimatum war glasklar – ohne die Kraft von Mercedes unter der Haube würde er nicht ins Paddock zurückkehren.
Briatores ruhmreiche Geschichte mit Renault ist legendär. Er katapultierte Michael Schumacher in den 90er Jahren zu zwei Weltmeisterschaften, während er Benetton leitete, und führte später Fernando Alonso zu aufeinanderfolgenden Titeln in 2005 und 2006, als das Team zu einem Renault-Werksteam überging. Doch die dunkle Wolke des Crashgate-Skandals im Jahr 2008 überschattete vorübergehend seine Karriere, was zu einem Verbot führte, das schließlich von einem europäischen Gericht aufgehoben wurde. Trotz der turbulenten Zeiten feierte Briatore 2024 als Executive Advisor eine triumphale Rückkehr zum Team in Enstone und markierte ein neues Kapitel in seiner Karriere.
Der kürzliche Rücktritt des Teamchefs von Alpine, Oliver Oakes, öffnete die Schleusen für Briatore und erweiterte seine Rolle zum de facto Teamchef. Aber der wahre Game-Changer? Alpines strategischer Wechsel zu Mercedes-Antriebseinheiten, den Briatore während der Gespräche mit dem damaligen Renault-CEO Luca de Meo als nicht verhandelbare Bedingung bezeichnete. „In dem Moment, als Luca de Meo über den Beitritt zum Team sprach, gab es nur eine Bedingung für mich, um dem Team beizutreten, und das war, einen Mercedes-Benz-Motor zu haben“, enthüllte Briatore in einem offenen Interview. „Es gab keinen Plan B; es gab nur einen Plan. Ich wollte einen Mercedes-Benz-Motor komplett.“
Die Auswirkungen dieser Entscheidung sind monumental. Briatore erkennt, dass es in der gnadenlosen Welt der F1 entscheidend ist, sich mit den Besten zu verbünden, um erfolgreich zu sein. „Wir haben angefangen, zusammenzuarbeiten, und es war vielversprechend. Die Zusammenarbeit mit Mercedes ist super, super stark. Das ist es, wonach wir suchen“, betonte er.
Alpine hat lange damit gekämpft, sich einen Namen zu machen, und dümpelt aufgrund eines Antriebsstrangs, der nicht mit den Größen wie Honda und Ferrari konkurrieren kann, konstant im Mittelfeld. Im krassen Gegensatz dazu hat Mercedes die Turbo-Hybrid-Ära dominiert und seit 2014 beeindruckende zehn Konstrukteurstitel gesichert. Briatores Schritt signalisiert einen verzweifelten, aber strategischen Versuch, sich von den Fesseln der Mittelmäßigkeit zu befreien.
„Ich habe bei jedem Rennen gefragt, wie hoch unser Defizit ist“, klagte Briatore. „Dieses Rennen? Vier Zehntel. Dieses Rennen? 3,5 Zehntel. Letztes Jahr hatten wir 14 Autos mit einem Defizit von drei Zehnteln. Aber jetzt, wenn ich zum Rennen komme, werde ich nicht mehr fragen, wie viele Zehntel wir im Nachteil haben.“ Seine Erleichterung ist spürbar, als er hinzufügt: „Niemand spricht mehr über den Motor. Niemand spricht mehr über das Getriebe. Zumindest haben wir zwei Probleme, um die wir uns nicht kümmern müssen.“
Mit dieser mutigen neuen Richtung ist Alpine bereit, nicht nur zu konkurrieren, sondern die gesamte Hierarchie der Formel 1 herauszufordern. Die Allianz mit Mercedes könnte sehr wohl der Katalysator für eine Wiederbelebung sein, auf die Fans und Analysten gleichermaßen gespannt warten. Schnallt euch an, denn die Saga von Flavio Briatore und Alpine hat gerade erst begonnen, und sie verspricht alles andere als gewöhnlich zu sein!








