Ferraris Kämpfe: Liegt die Ursache für ihre F1-Probleme an der „Chemie“?
In einer schockierenden Enthüllung, die Wellen durch die Formel-1-Community geschlagen hat, sieht sich das ikonische Team Ferrari mit einer lähmenden internen Krise konfrontiert, die Experten als schwerwiegendes „Chemie“-Problem bezeichnen. Trotz eines Kaders außergewöhnlicher Talente, zu denen Lewis Hamilton und Charles Leclerc gehören, ist es Ferrari seit 2008 nicht gelungen, einen Titel zu gewinnen. Was läuft hinter den Kulissen in Maranello schief?
Jacques Villeneuve, der Weltmeister von 1997, schonte nach der ersten Trainingssitzung des Großen Preises der Niederlande nicht mit Kritik. Er stellte fest: „Es scheint keine Chemie im Team zu geben.“ Diese verheerende Kritik hallt durch den Paddock, da immer deutlicher wird, dass die Uneinigkeit nicht nur Hamilton und seinen Renningenieur betrifft. Vielmehr durchdringt sie die gesamte Organisation und führt zu einem Mangel an Zusammenhalt und Fortschritt.
Villeneuve wies darauf hin, dass sowohl Hamilton als auch Leclerc Schwierigkeiten haben, eine effektive Beziehung zu ihren jeweiligen Ingenieuren aufzubauen. Hamiltons Austausch mit Riccardo Adami hat aus den falschen Gründen Schlagzeilen gemacht – geprägt von Spannungen und Frustrationen. In der Zwischenzeit findet sich Leclerc oft in der Lage wieder, eigene Renntaktiken zu entwickeln, insbesondere während des Großen Preises von Ungarn, anstatt rechtzeitig Anweisungen von seinem Ingenieur, Bryan Bozzi, zu erhalten. Dieser Kommunikationsbruch verdeutlicht ein kritisches Problem: „Man kann den Ball nicht ins Rollen bringen“, beklagte Villeneuve.
Mit solch immensen Ressourcen und Talenten, warum hinkt Ferrari hinterher? Villeneuve stellte die treffende Frage: „Sie haben alle Werkzeuge, sie haben alles, was sie brauchen, dann liegt es nur an den Menschen. Es liegt nur an der Tatsache, dass sie null Chemie haben.“ Dieser Mangel an Synergie hat bei Fans und Insidern Alarm ausgelöst, da Ferrari weiterhin in ihrem Streben nach Meisterschaftsruhm strauchelt.
Trotz der zunehmenden Kritik bleibt das Team in seiner aktuellen Struktur standhaft. Teamchef Fred Vasseur hat kürzlich seinen Vertrag verlängert und verteidigt weiterhin sein Personal gegen die wachsende Kritik, die aus den enttäuschenden Leistungen während der Saison 2025 resultiert. Diese unerschütterliche Loyalität wirft Fragen auf: Kann sich Ferrari leisten, in der Verleugnung über die offensichtlichen Risse innerhalb ihres Teams zu bleiben?
Während die F1-Welt gespannt zuschaut, bleibt die Frage: Wird Ferrari diese kritischen internen Probleme angehen, bevor es zu spät ist? Oder werden sie weiterhin in die Mittelmäßigkeit abrutschen, verfolgt von dem Gespenst ihres einst großartigen Erbes? Eines ist sicher – wenn sie hoffen, an die Spitze des Motorsports zurückzukehren, muss die Scuderia schnell ihr Haus in Ordnung bringen.