Ferrari kehrt mit bahnbrechendem Antriebsstrang und aerodynamischen Innovationen nach Bahrain zurück für die F1 2026
In einer aufregenden Rückkehr auf die Rennstrecke von Bahrain ist Ferrari bereit, ein beeindruckendes Arsenal an aerodynamischen Verbesserungen zusammen mit einem brandneuen Antriebsstrang zu präsentieren, der verspricht, die Formel 1 Landschaft für die Saison 2026 aufzumischen. Der neu entwickelte Ferrari 067/6 Antriebsstrang hat bereits Schlagzeilen gemacht, indem er über 4.300 Kilometer während intensiver Tests in Barcelona und Bahrain zurückgelegt hat und dabei eine bemerkenswerte Zuverlässigkeit zeigt, die mit der Konkurrenz mithalten kann. Erstaunlicherweise hat dieser Motor die äquivalente Distanz von 14 Grand Prix ohne Probleme überstanden – abgesehen von einem kleinen Zwischenfall während Lewis Hamiltons Langstreckenlauf am letzten Tag, als er unerwartet kurz vor der Ziellinie abschaltete.
Ferraris Teamchef, Frederic Vasseur, gab Einblicke in den akribischen Ansatz des Teams und enthüllte, dass ein wichtiger Kraftstoffabnahme-Test durchgeführt wurde, um die Einhaltung der FIA-Vorschriften sicherzustellen, insbesondere die Anforderung, einen Liter Kraftstoff für mögliche Nachuntersuchungen nach dem Rennen zu behalten. Da der Kraftstoffverbrauch die ursprünglichen Simulationen leicht überschreitet, ist das Team optimistisch hinsichtlich der gesammelten Daten für die zukünftigen Grand Prix-Vorbereitungen.
Während Ferrari sich auf eine neue Testreihe vorbereitet, wird das 067/6-Triebwerk strengen Verschleißinspektionen unterzogen, die von Enrico Gualtieri, dem technischen Direktor der Motorenabteilung, geleitet werden. Ab Mittwoch wird die Scuderia voraussichtlich ein neues Triebwerk vorstellen, begleitet von einem überarbeiteten Getriebe, um den erhöhten Anforderungen ihrer fortschrittlichen Energie-Rückgewinnungsstrategien gerecht zu werden. Diese Strategien umfassen den Einsatz eines kürzeren Übersetzungsverhältnisses, eine Taktik, die darauf abzielt, die Drehzahlen des Motors zu erhöhen und Verzögerungen bei der Turboreaktion zu minimieren, jedoch setzt sie die einzelnen Gänge einem beispiellosen Druck aus. Folglich untersucht Ferrari notwendige Verstärkungen, um potenzielle Getriebeausfälle zu verhindern.
Die Auswirkungen dieser Entwicklungen beschränken sich nicht nur auf Ferrari; auch rivalisierende Teams beobachten genau den Verschleiß der Übertragungen, der bald wieder als leistungsbezogener Faktor auftreten könnte. Bei der Entwicklung des 067/6 traf Ferrari eine strategische Entscheidung, einen kleineren Honeywell-Turbolader zu verwenden, um Turboloch zu verringern und die Leistungsabgabe zu optimieren. Dieser Wechsel zielt darauf ab, die Abhängigkeit vom MGU-K während der Beschleunigung zu minimieren und somit die Nutzung elektrischer Energie auf den Geraden zu maximieren. Die Vorteile dieses Ansatzes sind besonders ausgeprägt bei Rennstarts, da aktuelle Simulationen zeigen, dass eine höhere Drehzahlgrenze erforderlich ist, um den Turbolader für eine optimale Startleistung zu aktivieren.
Diese innovative Strategie bringt jedoch ihre Herausforderungen mit sich. Es dauert etwa 10 Sekunden, um das Startsystem zu aktivieren – eine Verzögerung, die problematisch für Fahrer sein könnte, die sich außerhalb ihrer Position auf der Startlinie befinden. Während Ferrari gegen alle vorgeschlagenen Regeländerungen festhält, wird die Debatte hitziger, insbesondere nach den Äußerungen von McLaren-Teamchef Andrea Stella, der Bedenken hinsichtlich der Sicherheitsrisiken von abgestellten Autos beim Start geäußert hat.
Die F1-Kommission steht diese Woche vor einem Treffen, um über diese dringenden Angelegenheiten zu beraten, wobei die Diskussionen voraussichtlich verschiedene umstrittene Themen umfassen werden, einschließlich der Verdichtungsverhältnisse rivalisierender Motoren. Während Ferrari sich auf die Saison 2026 vorbereitet, werden alle Augen auf die Scuderia gerichtet sein, um zu sehen, ob ihre kühnen neuen Strategien und technologischen Fortschritte sie zurück an die Spitze des Formel-1-Rennsports katapultieren werden. Werden ihre Innovationen auf der Strecke Früchte tragen, oder werden rivalisierende Teams die Herausforderung annehmen? Das Rennen ist eröffnet!








