Ferraris kühne Haltung zu den umstrittenen neuen F1-Motorregeln: Sind die Rivalen bereit, das System zu 'spielen'?
In einer bemerkenswerten Erklärung aus dem Herzen von Maranello hat Ferraris Motorenchef Enrico Gualtieri das Rampenlicht betreten, um die wachsenden Bedenken über die neuen Motorentwicklungsrichtlinien anzusprechen, die die Formel 1 im Jahr 2026 aufmischen sollen. Angesichts der Befürchtungen, dass rivalisierende Hersteller das System der zusätzlichen Entwicklungs- und Aufrüstungsmöglichkeiten (ADOU) ausnutzen könnten, hat Ferrari unbeschadet reagiert und sein Vertrauen in die Integrität der neuen Regeln proklamiert.
Die ADOU, ein bahnbrechendes Rahmenwerk, wird die Leistung der fünf konkurrierenden Hersteller nach jedem sechsten Rennen bewerten, insbesondere an Schlüsselorten wie Miami, Belgien und Singapur. Unter diesem innovativen System erhält ein Hersteller, der im Vergleich zum Spitzenreiter mit 2-4% weniger Leistung zurückliegt, die Möglichkeit für ein Upgrade. Übersteigt der Rückstand 4%, sind zwei Upgrades erlaubt. Dieser Mechanismus hat für Aufsehen gesorgt, mit Anschuldigungen über potenzielles 'Sandbagging' – wo Teams absichtlich unterperformen könnten, um sich später einen Vorteil zu verschaffen.
Doch Gualtieri ist nicht besorgt. „Für die ADOU ist der Mechanismus darauf ausgelegt, im Laufe der Saison zusätzliche Upgrades und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten,“ erklärte er während eines Medienbriefings nachdrücklich. „Das ist Neuland für alle Beteiligten – die FIA, die Hersteller und natürlich uns. Ich glaube, die Regeln sind klar definiert und robust genug, um die beabsichtigten Ziele dieses Mechanismus zu erreichen.“
Er erkannte an, dass es zwar Zeit brauchen wird, bis sich die Teams an die neuen Vorschriften und deren Auswirkungen anpassen, Ferrari jedoch optimistisch bleibt. „Derzeit sind wir mit dem Prozess zufrieden und stehen in ständigem Kontakt mit der FIA, um eventuelle weitere Bedürfnisse zu klären, die auftreten könnten. So wie es aussieht, sind wir mit dem Fortschritt zufrieden,“ fügte Gualtieri hinzu.
Mit dem nahenden Saisonbeginn 2026 sind die Einsätze höher denn je. Während Ferrari fest und unbeugsam angesichts möglicher Manipulationen bleibt, bleibt die Frage: Werden ihre Rivalen versuchen, das System zu überlisten? Die Welt der F1 beobachtet genau, und das Drama beginnt gerade erst.
Bleiben Sie dran für weitere aufregende Updates, während Teams wie McLaren und Aston Martin ihre eigenen Strategien und Vorbereitungen für eine aufregende Saison in Angriff nehmen!








