Von Pedro Junceiro
Eine Studie von Generational+, einem britischen Unternehmen, das sich auf Batterietests für Elektrofahrzeuge spezialisiert hat, kommt zu dem Schluss, dass diese Batterien viel besser gegen Abnutzung resistent sind als erwartet. Diese Art von Analyse ist grundlegend, um den Gebrauchtmarkt zu unterstützen, aufgrund der Auswirkungen, die dieser Faktor, der von den Verbrauchern immer gefürchtet wird, auf die Restwerte der Fahrzeuge hat.
Tatsächlich werden Batterien, die teuerste Komponente von Elektrofahrzeugen, von vielen Fahrern weiterhin mit Misstrauen betrachtet, die befürchten, dass ihre jeweiligen Kapazitäten mit dem Alter und der Nutzung erheblich abnehmen. Diese Besorgnis spiegelt sich im Gebrauchtmarkt und in den Restwerten der Kunden großer Flotten wider, die signifikante Abwertungen der Autopreise fürchten, die genau auf das Stigma zurückzuführen sind, das wir zu Beginn dieses Absatzes beschrieben haben.
Die Studie von Generational+ präsentiert jedoch viel positivere Schlussfolgerungen: „Batterien schneiden besser ab und degradieren weniger als wir alle erwartet haben“. Die britische Firma betont die Notwendigkeit eines anderen Ansatzes für die Abschreibungskriterien von gebrauchten Elektrofahrzeugen, da die für Verbrennungsmotoren angenommenen Prinzipien von Alter und Kilometerstand nicht vollständig auf Elektrofahrzeuge zutreffen. Sie erklärt, dass der Zustand der Batterie es ermöglicht, den Wert eines gebrauchten Elektrofahrzeugs zu definieren, da er „eine stabile Grundlage für informierte Entscheidungen darstellt“.

Das Unternehmen hat mehr als 8000 Elektrofahrzeuge untersucht, darunter leichte Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge, mit unterschiedlichen Alters- und Kilometerständen. „Die Ergebnisse bestätigen, dass die Gesamtleistung der Batterien die Erwartungen sowohl der Hersteller als auch der Verbraucher erheblich übertrifft, obwohl die Ergebnisse stark von der Nutzung der Fahrzeuge abhängen“.
Der Gesundheitszustand der Batterie ist eine Kennzahl, die verwendet wird, um den Zustand dieses Bauteils im Verhältnis zu seiner ursprünglichen Kapazität zu beschreiben und ein Verständnis sowohl für die Nutzung als auch für die geschätzte Lebensdauer zu ermöglichen. Dies ist entscheidend für das Vertrauen der Verbraucher und den Erhalt von Garantien. Der Branchenstandard besagt, dass eine Batterie mit einer Kapazität unter 70% am Ende ihrer Lebensdauer ist, jedoch für andere Arten von Sekundäranwendungen (Second Life) verwendet werden kann.
„In allen im Jahr 2025 getesteten Fahrzeugen lag die durchschnittliche Batteriegüte bei robusten 95,15%. Selbst bei Autos, die acht oder neun Jahre alt sind, halten die Batterien durchschnittliche Kapazitäten von etwa 85% aufrecht, was deutlich über der 70%-Schwelle liegt, die Garantien für die meisten Erstausrüster auslöst,“ schließt die Studie. Sie fügt hinzu: „Selbst Fahrzeuge mit hoher Laufleistung – über 100.000 Meilen [etwa 160.000 km] – zeigen oft Ergebnisse zwischen 88% und 95%. Daher ist die Laufleistung allein nicht der zuverlässigste Indikator für den Batteriezustand. Die Ergebnisse variieren jedoch von Marke zu Marke und von Modell zu Modell. Deshalb sind diese Tests so wichtig,“ erklärt sie.
Schließlich stellt Generational+ fest, dass der Abbau von Batterien viel langsamer verläuft als erwartet und im schlimmsten Fall bei 82% Batteriezustand für Fahrzeuge im Alter von acht bis zwölf Jahren liegt. Die Briten kommen ebenfalls zu dem Schluss, dass Ladegewohnheiten entscheidend für die Langlebigkeit der Batterien sind, und empfehlen daher die Beibehaltung guter Praktiken.








