Nach einer uneinheitlichen Trainingssitzung am Freitag hatten die Teams der IndyCar Series Schwierigkeiten, längere Stints auf den primären Reifen mit schwarzem Streifen und den weicheren alternativen Reifen mit rotem Streifen von Firestone durchzuführen. Einige der schnellsten Fahrer im Thermal Club konnten jedoch erhellende Beobachtungen basierend auf ihren kurzen Einsätzen liefern.
„Es gibt keinen Zuckerbrot, die Strecke ist ziemlich genau wie eine Käsereibe,“ scherzte Pato O’Ward von Arrow McLaren. Er fügte hinzu: „Ein genauerer Blick auf die Daten ist entscheidend. Die Leistung variierte zwischen unseren Autos. Aber die eine konstante Tatsache ist, dass der Reifenverschleiß ein erhebliches Problem darstellen wird. Das Szenario erinnert an eine ältere Version von Iowa, allerdings auf einer Straßenstrecke.“
Die meisten Fahrer konnten nur kurze Stints absolvieren, die zwischen drei und fünf Runden auf den primären Reifen lagen. Vielleicht waren nur ein oder zwei harte Runden auf den alternativen Reifen möglich, um den Tag abzuschließen. Angesichts der Vorfreude auf ein 65-Runden-Rennen am Sonntag, bei dem die primären Reifen voraussichtlich etwa 10-15 Runden halten, bevor die Boxenstopps anstehen, haben die Teams eine monumentale Aufgabe vor sich. Sie müssen die Haltbarkeit der primären Reifen herausfinden, bevor sie den Großteil ihres Grips verlieren.
Colton Herta von Andretti Global sprach O’Wards Gedanken aus: „Die Strecke ist im Allgemeinen eine Herausforderung, da es insgesamt an Grip mangelt. Wie Pato zu Recht bemerkte, ist es ziemlich brutal für die Reifen, was zu erheblichem Verschleiß führt. Das macht es zu einer Hürde, eine Runde zusammenzubringen.“
Trotz der Schwierigkeiten bleibt Herta vorsichtig optimistisch. „Im Vergleich zu dem, was wir in St. Pete erlebt haben, scheint die Gesamtleistung sowohl der roten als auch der schwarzen Reifen ein wenig besser zu sein. Die Situation bleibt jedoch interessant. Mit den roten Reifen kann man nur eine, oder höchstens zwei Runden in der Qualifikation fahren. Das setzt uns unter großen Druck, auf dem einen oder zwei Runden Reifen zu liefern.“
Während sich die IndyCar Series-Teams auf das bevorstehende Rennen vorbereiten, wird das Verständnis des Verhaltens der Reifen und die entsprechende Strategieplanung zweifellos ein entscheidender Aspekt ihrer Vorbereitung sein.