Cupra erlebt einen besonders glücklichen Moment, nach einem Jahr 2025, in dem, laut offiziellen Daten von ACEA (Europäische Automobilherstellerverband), 249.179 Fahrzeuge in der Europäischen Union verkauft wurden, was einem Anstieg von 35,8 % im Vergleich zu 2024 entspricht und die Marke somit bei weitem zur am schnellsten wachsenden innerhalb des VW-Konzerns in diesem Zeitraum macht. Es ist daher nicht überraschend, dass die Führungskräfte des katalanischen Unternehmens mit großer Begeisterung auf das Jahr 2026 blicken, unterstützt von zwei äußerst bedeutenden 100 % elektrischen Neuheiten für die Seat-Tochter: dem brandneuen Raval, dem Modell, das den Einstieg in Cupra’s emissionsfreie Reihe repräsentieren wird, sowie dem Update des Born, dem ersten Modell, das ausschließlich von Batterien der spanischen Marke betrieben wird.
Markus Haupt, CEO von Cupra, erkannte in einem Interview mit der britischen Publikation Auto Express die Bedeutung des neuen Raval in der Strategie der Marke, die er leitet: „Der Raval sollte uns vorantreiben, denn nur so können wir unsere CO2-Emissionsziele erreichen. In Städten, wo dieser Faktor noch wichtiger ist, sind wir wirklich zuversichtlich, dass dieses Auto einen bedeutenden Wendepunkt darstellen kann“. Der Top-Manager des spanischen Herstellers räumt auch ein, dass „wir in einigen Märkten für einen Anstieg der Verkaufszahlen von Elektrofahrzeugen kämpfen müssen. Wir erkennen, dass einige Länder Schwierigkeiten mit der Akzeptanz der Elektromobilität haben, und das ist etwas, das wir ändern müssen. Die Europäische Kommission und insbesondere die Länder müssen Politiken verabschieden, die die Dekarbonisierung fördern, und diese aufrechterhalten“.
Die elektrischen Neuigkeiten von Cupra für 2026 umfassen jedoch auch eine bedeutende Weiterentwicklung seines ersten 100 % elektrischen Modells, des Born, das ein erneuertes Design an Front und Heck aufweisen wird, das beispielsweise die neue Lichtsignatur der Marke mit überlappenden Dreiecken integriert. Darüber hinaus wird die Modellreihe auch durch die Einführung einer neuen Einstiegsvariante gestärkt, die mit einer LFP (Lithium-Eisen-Phosphat) Batterie ausgestattet ist, deren Kapazität noch nicht bekannt gegeben wurde.








