F2 Showdown: Colton Herta entfacht Bietergefecht, während er zu Hitech TGR wechselt!
In einer sensationellen Wendung, die die Motorsportgemeinschaft elektrisiert, hat Colton Herta, das amerikanische IndyCar-Phänomen und neunmalige Rennsieger, offiziell bei Hitech TGR für die Formel-2-Saison 2026 unterschrieben. Doch dies ist nicht einfach nur eine Unterschrift; es ist ein Schritt, der einen erbitterten Wettbewerb unter mehreren F2-Teams entfacht hat, wie F2-CEO Bruno Michel in einem exklusiven Interview enthüllte.
Hertas Weg zur F2 ist beispiellos. Während er über eine beeindruckende IndyCar-Vergangenheit verfügt, hatte der 25-Jährige Schwierigkeiten, die erforderlichen FIA-Superlizenzpunkte zu sichern, um in die Formel 1 aufzusteigen. In einem strategischen Manöver hat er sich in die F2 zurückgestuft, die entscheidende Förderserie, die mehr Möglichkeiten bietet, diese schwer fassbaren Punkte zu sammeln. Um die erforderlichen 40 Punkte zu erreichen, muss Herta in dieser Saison mindestens Achter in der F2-Gesamtwertung abschneiden – eine Herausforderung, die zunehmend wettbewerbsintensiv geworden ist.
Die Einsätze sind hoch, aber die Belohnung könnte monumental sein. Jüngste Änderungen im System der Superlizenzpunkte bedeuten, dass Herta auch in der IndyCar mindestens Achter hätte abschneiden müssen, was seine Entscheidung, zur F2 zu wechseln, zu einem taktischen Meisterstreich macht. Dies bietet ihm nicht nur wertvolle Erfahrungen mit Pirelli-Reifen – dem exklusiven Lieferanten der F1 – sondern bringt ihn auch näher an den Formel-1-Paddock, was seine Sichtbarkeit und Perspektiven für einen zukünftigen Vollzeitplatz erhöht.
Hertas Ankunft in F2 wird als eine der größten Geschichten seit der Umbenennung der Serie von GP2 im Jahr 2017 gefeiert. Das Interesse an ihm ist spürbar, und Michel bemerkte, dass die Rivalen-Teams keine Unzufriedenheit über Hertas Einstieg geäußert haben. „Ich hatte kein negatives Feedback von den Teams“, erklärte Michel und hob den positiven Einfluss hervor, den Herta auf die Serie haben wird, insbesondere auf dem amerikanischen Markt, wo F2 relativ unbekannt ist. „Die Präsenz von Colton wird helfen“, fügte er hinzu und erkannte das Potenzial für erhöhte Sichtbarkeit in den USA.
Der Wettbewerb um Herta war hart, mit mehreren Teams, die um seine Unterschrift kämpften, was einem Bietergefecht ähnelte. „Es gab ein wenig einen Kampf zwischen mehreren Teams, bevor er sich entschied, zu Hitech zu gehen“, enthüllte Michel. Diese Aufregung rund um Hertas Verpflichtung unterstreicht die sich verändernden Dynamiken in F2, wo die Erfahrungsniveaus unter den Fahrern erheblich variieren.
Während Herta über einen Reichtum an Rennerfahrung verfügt, wird er gegen erfahrene Konkurrenten wie Jak Crawford antreten, der in seiner dritten Saison ist und derzeit um die Meisterschaft kämpft, sowie gegen Rookies wie Luke Browning und Leonardo Fornaroli. Der Kontrast in der Erfahrung ist deutlich, wobei Richard Verschoor mit 129 Rennstarts einen Rekord aufstellt und nur wenige Monate jünger ist als Herta selbst.
Bruno Michel ist gespannt, wie sich dieses einzigartige Szenario entfalten wird, während Colton Herta sein F2-Abenteuer beginnt. „Ich bin extrem interessiert zu sehen, wie sich Colton verhalten wird, denn es ist etwas, das auch für uns ganz neu ist“, bemerkte er.
Mit dem Beginn der F2-Saison werden alle Augen zweifellos auf Colton Herta gerichtet sein – wird er der Herausforderung gewachsen sein und die Punkte sichern, die notwendig sind, um seine F1-Ambitionen zu starten, oder wird dieser mutige Schritt nach unten sich als herausfordernd erweisen? Eines ist sicher: Die Motorsportwelt ist in Aufregung, und das Drama beginnt gerade erst!








