Cadillacs Formel 1 Ambitionen: Graeme Lowdon bleibt realistisch trotz anfänglichem Optimismus
Während das Dröhnen der Motoren die Luft bei den Vorbereitungs-Tests in Bahrain erfüllt, bleibt Cadillacs Teamchef Graeme Lowdon fest auf dem Boden der Tatsachen. Trotz eines vielversprechenden Starts ist er sich sicher, dass der anfängliche Erfolg seine Erwartungen für den bevorstehenden Großen Preis von Australien nicht beeinflussen wird. Lowdon, ein lebenslanger Newcastle-Fan, reflektiert humorvoll über die Natur der Hoffnung im Motorsport und sagt: „Nein, es ist die Hoffnung, die dich am Ende immer erwischt, oder? Ich bin ein Newcastle-Fan, ich weiß das.“
Die Vorbereitungs-Tests begannen mit Begeisterung, nachdem vom 26. bis 30. Januar ein privater Shakedown in Barcelona stattfand. Während Cadillac sich auf seine erste Saison in der Formel 1 vorbereitet, betont Lowdon die Bedeutung dieser Phase. Der Shakedown diente nicht nur dazu, das Auto zu testen, sondern auch jede Komponente in der Garage gründlich zu bewerten – von Wagenhebern bis zu Werkzeugkisten. „Es gibt nicht ein einziges Teil, das vorher benutzt wurde“, bemerkt er und hebt die Gründlichkeit hervor, die für ein neues Team erforderlich ist.
Mit den Tests, die gut im Gange sind, äußert Lowdon einen pragmatischen Ansatz für diese kritische Zeit. „Wir sind realistisch, wie hart es ist“, besteht er darauf. Während er das Potenzial positiver Signale anerkennt, warnt er vor Übermut. „Ich hoffe auf jeden Fall, dass wir nicht den Eindruck von Überconfidence erwecken, denn das haben wir nicht. Wir sind sehr realistisch in Bezug auf die Herausforderungen.“
Cadillacs Strategie ist einfach: sich darauf konzentrieren, ihre individuellen Testprogramme mitten im Wettbewerb durchzuführen. „Perfekte Kombination für die anstehende Aufgabe. Wie jedes Team im Fahrerlager arbeiten wir einfach weiter an unseren individuellen Programmen“, bestätigt Lowdon. Die erste Woche der Tests in Bahrain erstreckt sich vom 11. bis 13. Februar, gefolgt von einer weiteren Runde vom 18. bis 20. Februar, die zum mit Spannung erwarteten Großen Preis von Australien vom 6. bis 8. März führt.
Lowdon will nicht nur überleben, sondern strebt an, eine Grundlage für zukünftigen Erfolg zu schaffen. „Das hält uns nicht davon ab, eine kühne Ambition für die Zukunft zu haben. Die Zukunft ist noch weit weg, also denke ich, dass wir einfach unseren Kopf runterhalten, weiterarbeiten und sehen, wo wir landen“, schließt er.
Die Einsätze sind hoch, während Cadillac ins Rampenlicht der Formel 1 tritt. Mit Lowdon an der Spitze könnte das Engagement des Teams für einen bodenständigen, aber ehrgeizigen Ansatz durchaus die Bühne für eine fesselnde Saison bereiten. Wird sich ihr vorsichtiger Optimismus auszahlen, oder werden die Herausforderungen der F1 sich als zu überwältigend erweisen? Nur die Zeit wird es zeigen.








