Cadillacs F1-Ambition: Unglaubliche 1 Milliarde Dollar Ausgaben vor dem ersten Rennen
In einer erstaunlichen Enthüllung, die Schockwellen durch die Motorsportwelt gesendet hat, hat der Formel-1-Experte Will Buxton bekannt gegeben, dass Cadillacs ehrgeiziger Einstieg in die F1-Arena bereits unglaubliche 1 Milliarde Dollar an Ausgaben angesammelt hat, und sie haben noch nicht einmal den Asphalt für ihr erstes Rennen betreten. Während der amerikanische Automobilriese sich auf sein Debüt beim prestigeträchtigen Großen Preis von Australien im März 2025 vorbereitet, waren die finanziellen Einsätze noch nie so hoch.
Cadillacs Einstieg markiert einen bedeutenden Meilenstein, da es sich den Reihen des 11. Teams der F1 anschließt, ein Schritt, der mit dem explosiven Wachstum des Sports in den Vereinigten Staaten übereinstimmt. Mit Betrieben auf der ganzen Welt, einschließlich seines Hauptsitzes in Fishers, Indiana, und Produktionsstätten in Charlotte, North Carolina, und Warren, Michigan, sowie einer wichtigen Basis in Silverstone, UK, wächst der Druck auf dieses aufstrebende Team.
In einem offenen Gespräch im *Up to Speed*-Podcast betonte Buxton das Ausmaß dieses finanziellen Unterfangens. „Lassen Sie uns von Anfang an eine Basis festlegen. Sie haben bereits 1 Milliarde Dollar ausgegeben, und sie haben noch nicht einmal ein Rad in Bewegung gesetzt“, sagte er. „Das ist der Betrag, von dem man annimmt, dass er bis zu diesem Punkt ausgegeben wurde. Das ist nur, um auf die Startlinie zu kommen. Und sie haben keinen Titelsponsor.“ Das Fehlen eines Titelsponsors wirft entscheidende Fragen zur Nachhaltigkeit dieser enormen Investition auf, nicht nur für Cadillac und General Motors, sondern für das gesamte Team und seine unterstützenden Akteure, einschließlich TWG und Dan Towriss.
Buxton äußerte Skepsis hinsichtlich der Durchführbarkeit eines so ehrgeizigen Projekts. „Ich frage mich, wie viele von ihnen durchhalten werden. Drei Basen zu haben, ist potenziell keine optimierte Strategie für irgendein Team, geschweige denn für ein brandneues Team“, bemerkte er und hob die Komplexität hervor, die mit der Koordination von Operationen über Kontinente hinweg einhergeht. Der Konflikt zwischen der amerikanischen Arbeitskultur – die oft unermüdliche Hingabe auf Kosten des Privatlebens glorifiziert – und der unerbittlichen Natur der F1-Landschaft könnte Probleme mit sich bringen. „Wenn Sie im Vereinigten Königreich ansässig sind, arbeiten Sie den ganzen Tag durch. Dann müssen Sie die meiste Nacht durcharbeiten, weil Amerika bis zu diesem Punkt noch nicht aufgewacht ist. Also bekommen Sie drei Stunden Schlaf und die Saison hat noch nicht einmal begonnen“, warnte Buxton.
Trotz der gewaltigen Herausforderungen, die vor ihnen liegen, betritt Cadillac Racing nicht den Wettkampf ohne beeindruckende Talente. Mit erfahrenen Fahrern wie Valtteri Bottas und Sergio Perez am Steuer hat das Team vielversprechendes Potenzial gezeigt und während der jüngsten Tests in Bahrain Zeiten erzielt, die nur drei Zehntelsekunden abweichen. Das legt eine solide Grundlage und gibt ihnen eine faire Chance, während sie sich auf den Wettbewerb mit den etablierten Teams vorbereiten.
Während Cadillac sich darauf vorbereitet, im hochoktanigen Bereich des F1-Rennsports Fuß zu fassen, bleibt die Frage: Können sie die tückischen Gewässer des Elite-Motorsports navigieren und gleichzeitig ein astronomisches Budget verwalten? Mit dem Scheinwerferlicht fest auf ihnen könnten die Einsätze nicht höher sein, und alle Augen werden darauf gerichtet sein, wie dieser amerikanische Riese versucht, die Rennwelt zu erobern. Die Uhr tickt, und der Druck ist hoch – wird Cadillac der Herausforderung gewachsen sein, oder werden sie unter dem Gewicht ihrer eigenen Ambitionen zusammenbrechen?








