Cadillac bereit, die Formel 1 aufzumischen: Ein ernstzunehmender Herausforderer im Jahr 2026?
Haltet euch fest, Formel 1-Fans! Die Motorsportlandschaft steht kurz vor einem seismischen Wandel, während Cadillac sich auf sein mit Spannung erwartetes Debüt im Jahr 2026 vorbereitet. Aston Martin Sportdirektor Andy Stevenson hat die Herausforderung angenommen und gewarnt, dass die amerikanische Powerhouse zu einer „echten Herausforderung“ auf dem F1-Gitter werden könnte. Nach Jahren des Strebens nach Anerkennung von der FIA und den konkurrierenden Teams scheint Cadillac endlich bereit zu sein, Rennen zu fahren.
Mit einer hochmodernen Einrichtung in Silverstone und einem Team, das vor technischem Können nur so strotzt – einschließlich der Expertise des ehemaligen Marussia-Chefs Graeme Lowdon – spielt Cadillac nicht nur Aufholjagd; sie starten mit voller Fahrt. Das Team hat bereits umfangreiche Rennsimulationen durchgeführt, sowohl auf ihrem fortschrittlichen Autosimulator als auch von der technischen Boxenmauer aus, und hat sogar auf der Strecke mit einem geliehenen zwei Jahre alten Ferrari SF-23 Kilometer gesammelt.
Darüber hinaus deutet Cadillacs Aufstellung von Rennfahrern, zu der der talentierte Valtteri Bottas und der stets entschlossene Sergio Perez gehören, darauf hin, dass sie nicht einfach nur zum Gitter stoßen – sie kommen für den Ruhm. Stevenson, der bei einer Presseveranstaltung zusammen mit anderen wichtigen Persönlichkeiten der Rennwelt vor dem Großen Preis von Las Vegas sprach, machte deutlich, dass Cadillac nicht unterschätzt werden sollte. „Es ist sehr schwierig für uns zu sagen, wie Cadillac das managen wird. Sie stellen offensichtlich ein sehr professionelles Team zusammen und haben gute Finanzen hinter sich“, erklärte er.
Stevenson drückte seine Bewunderung für Sergio Perez aus und hoffte, den Star zu sehen, wie er seine Karriere auf der Strecke revitalisiert. „Er ist ein fantastisches Talent, ein großartiger Rennfahrer, und ich denke, es wird großartig sein, ihn wieder auf der Strecke zu sehen. Ich freue mich darauf“, bemerkte er und äußerte gleichzeitig den Wunsch, dass Cadillac nicht zu schnell ins Rampenlicht tritt.
Der Eintritt von Cadillac fällt mit einem neuen Regulierungszyklus in der F1 zusammen, der alle 11 Teams herausfordern und eine aufregende Unvorhersehbarkeit in die Meisterschaft bringen wird. Dies könnte Cadillac zugutekommen, während sie ihren neuen Weg inmitten schwankender Schicksale im gesamten Feld navigieren.
Simone Resta, stellvertretender Technischer Direktor von Mercedes, teilte Stevensons Ansichten und wies auf Cadillacs erhebliche Investitionen und strategische Einstellungspraktiken hin. „Sie gehen das Problem auf eine angenehme Weise an, soweit wir von außen sehen können“, kommentierte Resta. Er betonte, dass Cadillac mit einem Ferrari-Antriebseinheit bereits einige der Herausforderungen, mit denen neue Teams konfrontiert sind, mildert. „Wir haben bei kleineren Teams gesehen, dass man einen neuen Zyklus einleiten und von Anfang an bemerkenswerte Ergebnisse erzielen kann, also würde ich sie nicht unterschätzen“, fügte er hinzu.
Während wir uns auf eine aufregende Saison 2026 vorbereiten, wird die Rennwelt Cadillac genau im Auge behalten. Werden sie wirklich eine Bedrohung für die etablierten Giganten der Formel 1 darstellen? Eines ist sicher: Die Aufregung ist spürbar, und die Einsätze waren noch nie so hoch. Schnallt euch an, denn das ist erst der Beginn eines aufregenden neuen Kapitels in der Geschichte der Formel 1!








