Denny Hamlin, ein erfahrener NASCAR-Fahrer, setzt sich für einen bahnbrechenden Wandel in den Renn-Dynamiken von NASCAR ein. Bekannt für seine offenen Ansichten über den Sport, hat Hamlin seine Bedenken bezüglich der Next-Gen-Autos auf Superspeedways geäußert. Sein jüngster Kommentar zur Reifenpolitik von NASCAR steht jedoch im Mittelpunkt und hat branchenweite Diskussionen ausgelöst. Besonders nach dem Rennen in Phoenix äußerte Hamlin seine Zufriedenheit über die Leistung der Reifen, trotz seiner persönlichen Enttäuschung über seine anhaltende Siegesserie ohne Gewinn.
Letzten Sonntag entglitt Hamlin die Chance auf den Sieg beim Phoenix Raceway und verlängerte seine sieglose Serie auf enttäuschende 29 Rennen. Trotz seines persönlichen Rückschlags konnte er nicht umhin, das nervenaufreibend knappe Finish zwischen ihm und seinem Teamkollegen Christopher Bell von Joe Gibbs Racing zu bewundern. Der Unterschied betrug nur 0,049 Sekunden, eines der engsten Finishes in der Geschichte der Strecke. Was machte dieses außergewöhnliche Finish möglich? Die Antwort liegt bei den experimentellen weicheren Optionsreifen von Goodyear.
In der neuesten NASCAR Cup Series führte Goodyear seine weicheren Optionsreifen beim Phoenix Raceway ein. Der Pilotversuch war Teil von Goodyears Strategie, diese möglicherweise zu den Hauptreifen für das Meisterschaftsrennen im November zu machen. Das Ergebnis dieses Experiments war ein packendes Rennen, das mit taktischen Reifenstrategien, gewagten Überholmanövern und einem Finish gefüllt war, das die Fans auf den Rand ihrer Sitze brachte.
Hamlin, ein langjähriger Befürworter verbesserter Renn-Dynamiken und Unterstützer von Goodyears innovativen Bemühungen, war schnell dabei, den Erfolg dieser Optionsreifen in Phoenix zu loben. Er lobte die Ergebnisse und sagte: „Ich denke auf jeden Fall, dass wir einen Gewinner haben.“ Diese Aussage spiegelt seinen Glauben an Goodyears Fähigkeit wider, den Sport mit strategischen Reifenentscheidungen zu bereichern. Der Optionsreifen, der zuvor in North Wilkesboro und Richmond getestet wurde, ist darauf ausgelegt, den Grip und das taktische Spiel auf kurzen Strecken zu verbessern.
Hamlin identifizierte den Reifenverschleiß als ein entscheidendes Element für spannende Rennen. Er lobte die weicheren Reifen von Goodyear für ihren optimalen Grip und die Abnutzung, die seiner Meinung nach die Rennen wettbewerbsfähiger gemacht haben. Im Einklang mit der Mission von NASCAR, das Rennfahren auf Kurzstrecken zu verbessern, bemerkte Hamlin, dass die Fahrer den Reifenverschleiß strategisch managen müssen, während ihr Kraftstoff zur Neige geht. Er hob hervor: „Das ist es, was wir wollen. Die Reifen sind vor dem Kraftstoff aufgebraucht.“
Die Option Reifen sorgte bei ihrer ersten Einführung in North Wilkesboro für gemischte Reaktionen. Allerdings zeigte die anschließende Nutzung in Richmond vielversprechende Ergebnisse, wobei Fahrer wie Daniel Suárez von strategischen Reifenentscheidungen profitierten. Die schnellere Abnutzungsrate der Option Reifen ermöglicht mehr Überholmanöver, wodurch die Rennen dynamischer und aufregender werden. Nach dem Rennen in Richmond rief Suarez aus: „Diese Option Reifen, wenn NASCAR und die Fans sie nicht mochten, weiß ich nicht, was ihnen gefallen würde, denn sie waren erstaunlich.“
Hamlin schlug vor, dass die Option Reifen zur Norm für Kurzstrecken werden sollten. Er äußerte: „Ich kann mir keine Kurzstrecke oder eine Strecke von einer Meile oder weniger vorstellen, auf der diese Reifen nicht nächste Woche fahren könnten.“ Diese Aussage signalisiert sein Vertrauen in die Vielseitigkeit der Reifen und ihr Potenzial, das Racing auf verschiedenen Strecken zu verbessern.
Allerdings stellen diese Option Reifen auch Herausforderungen dar. So nutzte Ryan Preece die Option Reifen, um sich im ersten Abschnitt von Platz 33 auf Platz 3 zu katapultieren. Doch er hatte Schwierigkeiten, als die Reifen abnutzten, und vermisste sie während der späten Rennunterbrechungen, was zu einem 15. Platz führte. Ähnlich erlebte Joey Logano einen Rückschlag, nachdem er eine Restart-Strafe für das Überschreiten der Streckenbegrenzungen erhielt. Seine hastige Entscheidung, Option Reifen zu verwenden, schlug fehl und führte zu einem 13. Platz.
Trotz dieser Herausforderungen sicherte sich Zane Smith von Front Row Motorsports seinen ersten Top-10-Platz der Saison, und Chris Buescher von RFK Racing beendete das Rennen auf dem 5. Platz. Ihr Erfolg unterstreicht das Potenzial der Optionreifen, trotz Hamlins Vorliebe, dass diese die Hauptwahl und nicht nur eine Option sein sollten.
Hamlin’s Begeisterung für die weicheren Reifen erstreckt sich auf deren potenziellen Einfluss auf zukünftige Rennen. Er ermutigte Goodyear, diese Reifenstrategie auch auf anderen Short Tracks zu übernehmen, und betonte die Notwendigkeit für konsistentere und spannendere Rennen. Wenn dies erfolgreich ist, könnten die Optionreifen die Hauptreifen für das Meisterschaftsrennen 2025 werden, was die Strategie und die Ergebnisse erheblich beeinflussen würde. Was sind eure Gedanken? Waren die Optionreifen in Phoenix erfolgreich? Wird Goodyear sie für das Meisterschaftsrennen im November verwenden? Lasst uns eure Meinungen hören!