Aston Martin wird sich von seinem F1-Anteil in einem 74 Millionen Dollar Deal trennen – Lawrence Stroll führt den Weg!
In einem bahnbrechenden Schritt wird Aston Martin sich von seinem 74 Millionen Pfund schweren Minderheitsanteil am Aston Martin Aramco F1-Team trennen. Diese Entscheidung wird jedoch voraussichtlich keinen Einfluss auf die bestehende langfristige Sponsoring-Vereinbarung haben. Der Luxusautomobilhersteller feierte 2021 sein großes Comeback in der Formel 1, nachdem Teaminhaber Lawrence Stroll einen 16%igen Anteil an der Aston Martin Company erworben hatte. Dieser strategische Schritt führte zur Umbenennung des Rennteams in Aston Martin F1 Team für die Saison 2021.
Stroll hat über sein Yew Tree Consortium aktiv seinen Anteil an Aston Martin erhöht und ist nun bereit, zusätzlich 52,5 Millionen Pfund in das Unternehmen zu investieren. Mit diesem neuen Vorschlag wird das Yew Tree Consortium seinen Besitz an Aston Martin auf etwa 33% erhöhen, indem es 75 Millionen neue Aktien erwirbt. Im Rahmen eines umfassenderen Plans zur Verbesserung der Liquidität des Luxusautomobilherstellers wird Aston Martin auch seine 74 Millionen Pfund schwere Investition in das Formel 1-Team abstoßen.
„Ich freue mich, meine unerschütterliche Unterstützung und Verpflichtung gegenüber Aston Martin klar zu demonstrieren,“ erklärte Stroll. „Seit 2020 haben meine Partner im Yew Tree Consortium und ich rund 600 Millionen Pfund in das Unternehmen investiert.“ Strolls Engagement wird durch die vorgeschlagene Investition weiter gefestigt, die darauf abzielt, die Stellung und den Wert von Aston Martin auf dem Markt zu stärken. Das Premium-Abonnement und der geplante Verkauf von Anteilen am Aston Martin F1 Team sollen über 125 Millionen Pfund zusätzliche Liquidität für die Gruppe generieren.
Das in Silverstone ansässige Formel 1-Team hat bedeutende Fortschritte gemacht, einschließlich der Enthüllung einer hochmodernen Fabrik mit einem neuen Windkanal. Auch bemerkenswerte personelle Verstärkungen wurden vorgenommen, als Design-Guru Adrian Newey im März zum Team stieß.
Der Executive Chairman von Aston Martin, Lawrence Stroll, betonte die beständige Präsenz der Marke in der Formel 1 für die kommenden Jahre. Die vorgeschlagenen Transaktionen werden Strolls Anteil an Aston Martin auf 33% erhöhen und die finanzielle Position des Unternehmens um über 125 Millionen Pfund stärken. Um den Verkauf von Aston Martins Anteil am Formel-1-Team zu erleichtern, hat Stroll die Investmentbank Raine Group beauftragt, einen geeigneten Käufer zu finden. In enger Zusammenarbeit mit dem kommerziellen Leiter von AMF1, Jeff Slack, wird die Raine Group einen strategischen Investor suchen, um langfristigen Wert für das Team und die Marke zu schaffen.