Alpine F1s 2026-Wette: Pierre Gasly legt den hohen Preis für die Vorbereitung auf die Zukunft offen!
In einer schockierenden Enthüllung hat Pierre Gasly die Probleme offengelegt, die die aktuelle Formel-1-Saison von Alpine plagen, und diese direkt mit den ehrgeizigen Plänen des Teams für die Vorschriften von 2026 verknüpft. Derzeit auf dem 10. Platz in der Konstrukteursmeisterschaft, ist Gaslys Ausblick düster, und er scheut sich nicht, seine Bedenken bezüglich der bevorstehenden Herausforderungen zu äußern.
Die Saison 2025 war für Alpine nichts weniger als eine Katastrophe. Das Team, das einst hohe Hoffnungen hatte, hat eine dramatische Umwälzung erlebt, als Jack Doohan nach dem GP von Miami das Team verließ und Franco Colapinto Platz machte. Diese Umwälzung kam nach dem unerwarteten Abgang von Teamchef Oliver Oakes, der weniger als ein Jahr in der Rolle blieb. Seitdem hat Flavio Briatore die Leitung des Teams übernommen, während Steve Nielsen nächsten Monat hinzukommen soll, was eine weitere Komplexität in eine bereits tumultartige Situation bringt.
Gaslys ehrliche Einschätzung zeigt, dass der Fokus des Teams auf die Zukunft die aktuelle Leistung erheblich beeinträchtigt hat: „Die Realität ist, dass das Auto seit Barcelona dasselbe ist und bis zum Ende des Jahres dasselbe bleiben wird,“ erklärte er und betonte den dringenden Bedarf an einer strategischen Wende. Er glaubt, dass die Ankunft von Nielsen das Team stabilisieren könnte, erkennt jedoch an, dass sein Einfluss hauptsächlich 2026 und darüber hinaus spürbar sein wird.
Während das Team sich darauf vorbereitet, von seinen Renault-Antrieben auf eine Kundenmotorenversorgung von Mercedes umzusteigen, waren die Einsätze nie höher. Der bestehende Renault-Motor wurde wegen seines Mangels an Leistung kritisiert, was in einer Saison, in der jeder marginale Gewinn zählt, erhebliche Herausforderungen mit sich bringt. Durch die Entscheidung für eine Kundenversorgung spart Alpine nicht nur Millionen, sondern positioniert sich auch für potenziell größere Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft.
Da die meisten Teams ihren Fokus von F1 2025 auf die Designs für das nächste Jahr verlagert haben, weist Gasly darauf hin, dass sich die aktuelle Hierarchie wahrscheinlich nicht signifikant ändern wird. „Das bedeutet nicht, dass wir auf der Strecke oder im Werk einen schlechten Job machen,“ betont er und erkennt den engen Wettbewerb im Mittelfeld an. Dennoch haben die Entscheidungen für 2026 unbestreitbar die Fähigkeit des Teams eingeschränkt, seine Leistung in dieser Saison zu verbessern.
Gasly ist pragmatisch in Bezug auf die Situation und gibt zu: „Ob du nun Neunter, Achter oder Zehnter in der Meisterschaft bist, [kämpfst du] letztlich um nichts, ziemlich genau.“ Dennoch bleibt er optimistisch in Bezug auf die langfristige Vision: „Wenn es dir ein Auto gibt, das nächste Saison um Rennsiege, Podestplätze oder Top-Fünf-Platzierungen kämpfen kann, nehme ich das jeden Tag der Woche.“
Während der Countdown für 2026 beginnt, geht Alpine F1 auf einem schmalen Grat zwischen gegenwärtigen Kämpfen und zukünftigen Ambitionen. Können sie das Ruder herumreißen, oder werden sie weiterhin den hohen Preis der Ambition zahlen? Nur die Zeit wird es zeigen, aber eines ist klar: Der Druck ist da!