Ferrari dominiert den dritten Tag der Bahrain-Tests: Aston Martin sieht sich katastrophalen Rückschlägen gegenüber
Während die Sonne über dem Bahrain International Circuit brennt, entfaltet sich der letzte Tag der 2026 Formel 1 Vorbereitungs-Tests mit aufregendem Drama und unerwartetem Tumult. Die ikonische Scuderia Ferrari, gefahren von dem talentierten Charles Leclerc, hat den Morgen mit einer atemberaubenden Rundenzeit von 1:33.689 in Brand gesetzt und beeindruckende 43 Runden absolviert. Diese Leistung festigt nicht nur Ferraris Status als ernstzunehmender Herausforderer für die kommende Saison, sondern sendet auch Schockwellen durch das Fahrerlager, was darauf hindeutet, dass sie die Grundlagen für eine dominante Kampagne gelegt haben.
Mercedes und McLaren schlagen zurück
In einem erbitterten Kampf um die Vorherrschaft präsentierte der aufsteigende Stern von Mercedes, Andrea Kimi Antonelli, sein Können, indem er die zweitschnellste Zeit des Morgens erzielte und mit 1:33.916 nur knapp hinter Ferraris Benchmark lag. Antonellis doppelte Fokussierung auf sowohl schnelle Runden als auch lange Stints mit Medium-Reifen deutet auf eine nahtlose Anpassung an den W17 hin und lässt auf eine vielversprechende Saison für die Silberpfeile hoffen.
Um nicht zurückzustehen, sorgt auch Oscar Piastri von McLaren für Schlagzeilen. Trotz eines dramatischen Blockierens beim Bremsen in Kurve 1 gelang es dem australischen Fahrer, die drittbeste Zeit von 1:34.352 zu erzielen, was McLarens Position als Top-Anwärter im Mittelfeldkampf untermauert.
Intensiver Wettbewerb im Mittelfeld
Der Wettkampf im Mittelfeld heizt sich auf, während Esteban Ocon Haas in die vorläufige vierte Position drängt und sogar mit Intermediates in trockenen Bedingungen experimentiert, um die aerodynamische Leistung zu optimieren. In der Zwischenzeit liefern Isack Hadjar in einem Red Bull und Pierre Gasly im Alpine konstante Rundenzeiten, obwohl Hadjars Tag durch Frustration nach einem kleinen Ausflug von der Strecke getrübt wurde.
Die Aufregung wird durch den Neuling Arvid Lindblad verstärkt, der bemerkenswerte Gelassenheit gezeigt hat, indem er 34 Runden für Racing Bulls absolviert und die sechstschnellste Zeit gesichert hat. Dieses aufstrebende Talent beweist, dass er in der wettbewerbsintensiven Welt der F1 dazugehört.
Aston Martins' Morgen des Leidens
Die Schlagzeilen sind jedoch nicht alle positiv. Aston Martin kämpft mit einer eigenen Krise. Nachdem Fernando Alonso in der vorherigen Sitzung mit Batterieproblemen konfrontiert war, sah sich das Team mit einer neuen Katastrophe konfrontiert, als Honda einen kritischen Mangel an Komponenten für ihre Antriebseinheiten bestätigte. Dieser Rückschlag hat Lance Stroll am Ende der Zeitentabellen festgehalten, ohne dass bis zur Mittagszeit eine Runde absolviert wurde, was ernsthafte Fragen zur Einsatzbereitschaft von Aston Martin aufwirft, da die Saison bevorsteht.
Cadillacs Kämpfe setzen sich fort
Die Sorgen enden dort nicht; Cadillac spürt ebenfalls den Druck. Der Einstieg von Sergio Pérez auf die Strecke wurde verzögert, und als er endlich losfuhr, lag sein Fokus ausschließlich auf der Sammlung aerodynamischer Daten, was zu mageren vier Runden und der langsamsten Zeit des Morgens führte. Die Einsätze sind hoch, und der Druck steigt, während die Teams hastig versuchen, ihre Maschinen vor dem Saisonauftakt zu optimieren.
Morgenschnappschuss der Zeiten:
1. Charles Leclerc, Ferrari – 1:33.689, 43 Runden 2. Kimi Antonelli, Mercedes – 1:33.916, 43 Runden 3. Oscar Piastri, McLaren – 1:34.352, 29 Runden 4. Esteban Ocon, Haas – 1:34.494, 22 Runden 5. Isack Hadjar, Red Bull – 1:34.511, 25 Runden 6. Arvid Lindblad, Racing Bulls – 1:35.238, 34 Runden 7. Carlos Sainz, Williams – 1:35.252, 30 Runden 8. Pierre Gasly, Alpine – 1:35.692, 30 Runden 9. Nico Hulkenberg, Audi – 1:37.086, 31 Runden 10. Sergio Pérez, Cadillac – 1:44.636, 4 Runden 11. Lance Stroll, Aston Martin – Keine Zeit gesetzt, 0 Runden
Während die Uhr für die Testphase vor der Saison tickt, werden alle Augen darauf gerichtet sein, ob Ferrari diesen Schwung halten kann und ob Aston Martin sich von ihrer Morgenskatastrophe erholen kann. Die Bühne ist für eine elektrisierende Saison bereitet – bleiben Sie dran!








