Aston Martins F1-Träume ins Stocken geraten: Honda-Motorprobleme lassen das Team in der Pre-Season-Zerrüttung stranden
In einer schockierenden Wendung der Ereignisse beim Bahrain-Pre-Season-Test bleibt Aston Martins mit Spannung erwartetes Formel-1-Auto 2026, der AMR26, in der Garage gefangen und kämpft mit einer Reihe von lähmenden technischen Ausfällen. Das britische Team, das nun ausschließlich auf Hondas Antriebseinheiten für diese neue Ära des Rennsports angewiesen ist, befindet sich in einer prekären Lage, die sowohl Fans als auch Analysten ratlos zurücklässt.
Der AMR26 war nicht nur langsam; er war ein Zuverlässigkeitsalbtraum. Am Mittwoch verbrachte das Auto erschreckende vier Stunden an der Seitenlinie aufgrund eines Fehlers der Antriebseinheit. Als Lance Stroll schließlich die Strecke betrat, schlug das Unglück erneut zu, als er in den Kies rutschte, ein Missgeschick, von dem viele vermuten, dass es mehr auf mechanische Probleme als auf Fahrfehler zurückzuführen war. Das Pech hörte dort nicht auf – am Donnerstag hatte Fernando Alonso erneut einen Rückschlag mit einem Ausfall der Antriebseinheit, der seine Nachmittagssitzung vorzeitig beendete.
Bis Freitag um 13 Uhr Ortszeit hat der AMR26 noch nicht auf die Strecke zurückkehren können, und die Aussichten sind düster. Aston Martin hat bestätigt, dass diese verlängerte Abwesenheit größtenteils auf einen Mangel an wichtigen Honda-Motorenteilen zurückzuführen ist. Honda erkannte in einer Erklärung, die in sozialen Medien veröffentlicht wurde, die Probleme an und erklärte: „Unser letzter Lauf mit Fernando Alonso gestern zeigte ein batteriebezogenes Problem, das unseren Testplan mit dem Aston Martin F1-Team beeinträchtigte.“ Der Hersteller bemüht sich, die Situation zu beheben, und führt Simulationen an ihrem Prüfstand in Sakura, Japan, durch.
Pedro de la Rosa, der Team-Botschafter von Aston Martin, bestätigte die Einschätzung von Honda und betonte, dass das Team aufgrund dieser andauernden Probleme einem stark eingeschränkten Zeitplan folgt. „Gestern hatten wir einige Batterieprobleme bei Fernandos Auto, und deshalb führt Honda Testsimulationen auf dem Prüfstand in Sakura durch“, erklärte er. Die heutigen Fahrten werden auf kurze Stints beschränkt, die durch mindestens eine halbe Stunde getrennt sind, um dem Team zu ermöglichen, die Daten effektiv zu analysieren – ein krasser Gegensatz zu den langen, wettbewerbsfähigen Fahrten, die sie verzweifelt anstreben.
Die Situation hat die Herausforderungen von Aston Martin verschärft, wobei ihre beste Testzeit von 1:35,974 Minuten sie erstaunliche 1,4 Sekunden hinter ihren Wettbewerbern zurücklässt, während nur das neue Team Cadillac noch weiter zurückliegt. De la Rosa gab offen zu: „Definitiv sind wir nicht da, wo wir sein wollten. Wir waren das Team mit den wenigsten Runden während der Vorsaison-Tests.“
Trotz der Rückschläge versucht das Team, optimistisch zu bleiben. De la Rosa wies darauf hin, dass sie selbst mit begrenzten Runden eine Fülle von Daten gesammelt haben, um sich auf den bevorstehenden Großen Preis von Australien vorzubereiten. „Es ist ein neuer Regelungsrahmen, alles ist neu. Wir haben einen neuen Partner in Honda, ein neues Getriebe, eine neue Hinterradaufhängung. Es gibt so viel, von dem wir bereits ein sehr gutes Verständnis haben“, bemerkte er.
Der Weg nach vorne scheint jedoch einschüchternd. Als er gefragt wurde, ob der Start der Saison 2026 holprig sein könnte, ließ De la Rosa keine Zweifel: „Ja, natürlich wird es so sein. Ich meine, wenn man mit einem Nachteil startet, ist es immer schwieriger.“
Mit einer herausragenden Partnerschaft mit Honda und einem engagierten Team, das unermüdlich daran arbeitet, die Wende herbeizuführen, steht Aston Martin vor einem langen und beschwerlichen Weg. Die Einsätze waren nie höher, und während sie sich auf Australien vorbereiten, fragen sich die Fans, ob das Team diese erheblichen Hürden überwinden und als ernstzunehmender Wettbewerber im neuen F1-Umfeld hervorgehen kann. Der Countdown läuft, und der Druck steigt – wird Aston Martin aus der Asche auferstehen oder im Garagen-Despair gefangen bleiben?








