Hamilton zerbricht Sicherheitsmythen über die F1 2026 Rennstarts: ‘Es ist nicht gefährlich!’
In einer mutigen Erklärung, die die Wahrnehmungen vor der mit Spannung erwarteten F1 2026 Saison neu gestalten könnte, hat Lewis Hamilton Bedenken hinsichtlich der neuen Rennstartverfahren als Sicherheitsrisiko entschieden zurückgewiesen. Angesichts steigender Ängste nach den kürzlichen Bahrain-Testfahrten, bei denen die Fahrer erhebliche Herausforderungen hatten, ihre Autos von der Startlinie zu bekommen, trat der siebenmalige Weltmeister ins Rampenlicht, um die Befürchtungen zu zerstreuen, dass der überarbeitete Startprozess die Wettbewerber gefährden könnte.
Hamilton, der Ferrari vertritt, sprach während einer Pressekonferenz auf dem Bahrain International Circuit mit den Medien und sagte: „Es ist auf jeden Fall nicht gefährlich.“ Seine Bemerkungen kommen im Anschluss an kritische Beobachtungen über die verlängerte Zeit, die erforderlich ist, damit die Autos beim Rennstart hochdrehen und starten können. Mit den neuen Vorschriften für die Antriebseinheiten, die die Fahrer zwingen, den Batterieverbrauch und das Turboladen empfindlich auszubalancieren, hat die Spannung des Wartens auf das Aufleuchten der Lichter Aufmerksamkeit erregt.
Kritiker haben Bedenken geäußert, dass die langwierige Startsequenz die Fahrer in Schwierigkeiten bringen könnte, da sie nicht genügend Zeit haben, ihre Autos angemessen vorzubereiten, bevor das Rennen beginnt. Dennoch bestand Hamilton darauf, dass diese Befürchtungen unbegründet sind. „Wir sollten wahrscheinlich diese Konnotation davon wegnehmen“, betonte er und hob hervor, dass das lange Verfahren lediglich eine Abweichung von den vorherigen Normen darstellt und keine klare und gegenwärtige Gefahr ist. Er erklärte weiter: „Wenn wir jetzt die fünf Lichter aufstellen würden, würden wir alle immer noch dort stehen, als die Lichter für ein wenig länger ausgingen.“
Der erfahrene Fahrer erläuterte die Mechanik des neuen Startprozesses und stellte fest: „Man kann immer noch losfahren, ohne dass der Turbo anspringt“, obwohl er einräumte, dass einige möglicherweise auf die Anti-Stall-Funktion stoßen könnten. Trotz der kleinen Probleme bleibt Hamilton zuversichtlich, dass die Situation beherrschbar ist und nicht die Alarmbereitschaft rechtfertigt, die sie ausgelöst hat.
Andrea Stella von McLaren, der die sich entwickelnden Dynamiken im Grid aufmerksam beobachtet, hat die Startverfahren als eines seiner drei Hauptanliegen bezeichnet. Er wies darauf hin, dass die Unterschiede zwischen den Herstellern der Antriebseinheiten zu ungleichen Starts führen könnten, was einigen Teams einen erheblichen Vorteil gegenüber anderen verschaffen würde. Stella schlug vor, dass Anpassungen des Timings der Startsequenz notwendig sein könnten, um sicherzustellen, dass alle Fahrer angemessen vorbereitet sind, insbesondere diejenigen, die am Ende des Grids positioniert sind.
Valtteri Bottas, ein erfahrener Fahrer, der nun im neu gegründeten Cadillac-Team ist, teilte Hamiltons Ansichten und sprach über die Herausforderungen, die durch das neue Startverfahren entstehen. „Ehrlich gesagt, ich denke nicht, dass es gefährlicher ist als zuvor“, bemerkte Bottas, wies jedoch auf die einzigartige Situation für diejenigen hin, die von hinten starten. Er betonte die Notwendigkeit von Lösungen, um sicherzustellen, dass alle Fahrer ihre Turbo-Motoren rechtzeitig zum Laufen bringen können.
Während der Testsessions demonstrierte Hamilton das neue Startverfahren, indem er seinen Ferrari beeindruckende 22 Sekunden lang hochdrehte, bevor er losfuhr, ein Moment, der online große Aufmerksamkeit erregte. Rückblickend auf den Übungsstart scherzte Hamilton darüber, die Techniken anderer zu beobachten, während sein Rivale Max Verstappen eine humorvolle Alternative für diejenigen vorschlug, die sich über das neue Protokoll unsicher fühlen: „Man kann immer aus der Boxengasse starten, wenn man sich unsicher fühlt.“
Während der Countdown zur Saison 2026 intensiver wird, dient Hamiltons Erklärung als Aufruf für Fahrer und Fans gleichermaßen. Mit der Formel 1, die sich auf bedeutende Veränderungen vorbereitet, wird die Diskussion um Sicherheit und Leistung zweifellos dominierend sein. Hamiltons Vertrauen und Einsicht in die sich entwickelnde Landschaft des Rennsports werden entscheidend sein, während die Sportart diese unerforschten Gewässer navigiert. Wird die F1 2026 eine neue Ära der Aufregung einläuten, oder werden die Komplexitäten der neuen Vorschriften unvorhergesehene Herausforderungen schaffen? Nur die Zeit wird es zeigen.








